So schüt­zen Sie sich vor Vi­ren und Abo­fal­len bei Whatsapp

Vie­le kos­ten­lo­se Zu­satz­funk­tio­nen sind ge­fähr­lich – Ex­per­te gibt Rat­schlä­ge und stellt ein hilf­rei­ches Pro­gramm vor

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - MULTIMEDIA - Von Till Si­mon Na­gel

KÖLN (dpa) - Neue Emo­jis, die Freun­de beim Chat­ten über­wa­chen, an­de­re tol­le und kos­ten­lo­se Zu­satz­funk­tio­nen di­rekt mit ei­nem Klick? Wer den Mes­sen­ger Whatsapp nutzt, er­hält ge­le­gent­lich sol­che An­ge­bo­te. So ver­schie­den sie klin­gen, sie ha­ben ei­ne Sa­che ge­mein­sam: Fast im­mer steckt Be­trug da­hin­ter, so­gar ge­fähr­li­che Vi­ren kön­nen sich Nut­zer so auf ihr ei­ge­nes An­dro­id-Smart­pho­ne la­den.

Links in sol­chen Nach­rich­ten soll­te man al­so nicht an­kli­cken und auf gar kei­nen Fall der In­stal­la­ti­on von ver­meint­li­chen Up­dates zu­stim­men, rät Pe­ter Meyer, Si­cher­heits­ex­per­te beim Ver­band der In­ter­net­wirt­schaft Eco.

„Es gibt im In­ter­net sel­ten et­was ge­schenkt“, sagt Meyer. Des­we­gen soll­te man nicht auf das Ver­spre­chen ver­meint­lich kos­ten­lo­ser neu­er Fea­tu­res her­ein­fal­len. Häu­fig wird auf die­sem Weg näm­lich ver­sucht, am of­fi­zi­el­len AppS­to­re vor­bei Soft­ware auf das Te­le­fon zu schmug­geln. Dort wer­den dann ent­we­der Da­ten aus­spio­niert, teu­re Ruf­num­mern an­ge­wählt oder schlimms­ten­falls das Te­le­fon gänz­lich lahm­ge­legt.

Des­we­gen rät der Ex­per­te Meyer auch da­zu, An­dro­id-Apps aus­schließ­lich aus Googles Play Store zu in­stal­lie­ren. Dort ein­ge­reich­te Pro­gram­me wer­den über­prüft, be­vor sie frei­ge­schal­tet wer­den. 100-pro­zen­ti­gen Schutz ge­be es aber auch hier nicht.

Dar­über hin­aus rät er ne­ben Vor­sicht auch zu Vi­ren­schutz­pro­gram- men für An­dro­id-Te­le­fo­ne. „Da gibt es ei­ni­ge gu­te Pro­duk­te, die spe­zi­ell für An­dro­id ge­macht sind.“Au­ßer­dem hel­fen re­gel­mä­ßi­ge Up­dates des Be­triebs­sys­tems. Zu­min­dest so­fern das mög­lich ist. Vie­le Her­stel­ler – ge­ra­de von güns­ti­ge­ren An­dro­idS­mart­pho­nes – lie­fern kaum Up­dates nach.

Si­cher­heits­lü­cken und un­güns­ti­ge Ein­stel­lun­gen kön­nen An­dro­idNut­zer auch mit der kos­ten­lo­sen App „Co­n­an Mo­bi­le“auf­spü­ren. Das al­les er­setzt aber nicht den ge­sun­den Men­schen­ver­stand und ein ge­sun­des Zö­gern im Dau­men, wenn ein An­ge­bot mal wie­der zu gut klingt, um wahr zu sein. Meis­tens ist es das dann auch nicht. Die kos­ten­lo­se App „ Co­n­an Mo­bi­le“gibt es hier zum Down­load: www.schwa­ebi­sche.de/co­n­an

FOTO: DPA

Ex­per­te warnt: „ Es gibt im In­ter­net sel­ten et­was ge­schenkt.“

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