Dut­zen­de to­te Re­bel­len bei Kämp­fen im Je­men

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - NACHRICHTEN & HINTERGRUND -

ADEN (AFP) - Re­gie­rungs­trup­pen im Je­men ha­ben am Frei­tag in­ner­halb von 24 St­un­den zwei Städ­te er­obert. Da­bei wur­den nach Aus­kunft ei­nes Mi­li­tär­spre­chers dut­zen­de Auf­stän­di­sche ge­tö­tet. Die Re­gie­rungs­trup­pen er­ober­ten zu­nächst die Stadt Ha­rad und dann Hasm, die Haupt­stadt der Pro­vinz Dscha­wf. An den Kämp­fen ge­gen die schii­ti­schen Huthi-Re­bel­len wa­ren Trup­pen des Prä­si­den­ten Abd Rab­bo Man­sur Ha­di be­tei­ligt.

Hei­li­ge Drei Kö­ni­ge in FN-re­gier­ter Stadt al­le weiß

STRASSBURG (AFP) - Die von dem rechts­ex­tre­men Front Na­tio­nal (FN) re­gier­te ost­fran­zö­si­sche Stadt Ha­yange hat ei­ne Weih­nachts­krip­pe auf­ge­stellt, in der die Hei­li­gen Drei Kö­ni­ge al­le­samt weiß sind – ob­wohl ei­ner der Kö­ni­ge in der Re­gel als Schwar­zer dar­ge­stellt wird. Bür­ger­meis­ter Fa­bi­en En­gel­mann wies am Frei­tag je­de Ab­sicht zu­rück: „Das ist ei­ne gro­tes­ke und lä­cher­li­che Po­le­mik“, sag­te der FN-Po­li­ti­ker. „Es ist kei­ne be­wuss­te Ent­schei­dung der Ge­mein­de, wei­ße Hei­li­ge Drei Kö­ni­ge zu ha­ben.“Die Krip­pe sei viel­mehr so ge­lie­fert wor­den.

Ukrai­ne stoppt Rück­zah­lung von Kre­di­ten an Russ­land

KIEW/MOS­KAU (dpa) - Die kri­sen­ge­schüt­tel­te Ukrai­ne hat die Rück­zah­lung von Kre­di­ten an Russ­land ge­stoppt und da­mit fak­tisch ih­ren Staats­bank­rott er­klärt. Die Re­gie­rung in Mos­kau kün­dig­te an, we­gen der Mil­li­ar­den­sum­me vor Ge­richt zu zie­hen. In Kiew ver­kün­de­te Mi­nis­ter­prä­si­dent Ar­se­ni Ja­zen­juk am Frei­tag: „Vom heu­ti­gen Ta­ge an wer­den die Rück­zah­lun­gen die­ser Schul­den in ei­ner Ge­samt­hö­he von 3,582 Mil­li­ar­den USDol­lar (3,31 Mil­li­ar­den Eu­ro) ein­ge­stellt. Der Groß­teil von 3,075 Mil­li­ar­den US-Dol­lar be­zieht sich auf Eu­ro-An­lei­hen, die Mos­kau im De­zem­ber 2013 er­wor­ben hat­te.

USA ver­ab­schie­den neu­en Haus­halt

WA­SHING­TON (dpa) - Mit ei­nem Kom­pro­miss im Kon­gress ver­mei­den die USA in letz­ter Mi­nu­te ei­nen Still­stand der Re­gie­rung, dem so­ge­nann­ten „shut­down“. Da­zu war es zu­letzt 2013 ge­kom­men. Das von den Re­pu­bli­ka­nern ge­führ­te Re­prä­sen­tan­ten­haus stimm­te mit gro­ßer Mehr­heit dem Haus­halt von 1,1 Bil­lio­nen US-Dol­lar zu. An­schlie­ßend stimm­te auch die zwei­te Kam­mer, der Se­nat, zu. Die Zu­stim­mung Prä­si­dent Ba­rack Oba­mas galt als Form­sa­che. Ein sol­cher Kom­pro­miss im Kon­gress ist an­ge­sichts der po­li­ti­schen Ge­samt­la­ge in den USA äu­ßerst sel­ten ge­wor­den. Der Haus­halt gilt nun bis in den Sep­tem­ber des Wahl­jah­res 2016.

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