Manch­mal muss es eben Steak sein

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - LEBENSART -

Aber lohnt sich die Ge­duld? Der chen mehr Fan­ta­sie bei den DresSer­vice in Person ei­ner jun­gen Frau sings, die al­le­samt doch sehr brav ab­wirkt stel­len­wei­se über­for­dert, sie ge­schmeckt sind, dann wä­re die­ses scheint ei­ne Ge­trie­be­ne zu sein. Kein Bü­fett al­lein schon ein Grund, in den Wun­der, wo doch das Te­le­fon un­entOch­sen zu kom­men. wegt klin­gelt. Für den Gast nicht Ein zwin­gen­der Grund, den Och­eben sehr an­ge­nehm. Denn ei­gent­sen wie­der zu be­su­chen, ist das lich ge­hen ja vie­le in ein Re­stau­rant, Rump­steak al­ler­dings nicht un­be­um sich für die Dau­er ei­ner Mahl­zeit dingt. Der Gar­punkt me­di­um ist vom Ge­bim­mel der Welt ab­zu­kop­z­war recht gut ge­trof­fen. Doch die peln. Fleisch­qua­li­tät könn­te bes­ser sein:

Das Bes­te kommt am An­fang: der Der Biss und die Struk­tur des Rinds Sa­lat vom wirk­lich reich­hal­ti­gen Büf­s­ind eher grob und es fehlt die Zart­fett, das deut­lich mehr Sor­ten be­reit­heit, de­rent­we­gen der Gang in ein hält als üb­lich. Dar­um Steak­haus über­haupt erst lohnt. Viels­ei ein sehr gu­ter leicht hat das Fleisch nicht ge­nug reiRet­tich­sa­lat er­fen dür­fen? Oder sei­ne Her­kunft ist wähnt, der mit wo­mög­lich nicht die al­ler­bes­te? Nur Far­be und Geder Koch al­lein wird es wis­sen. Daschmack über­von ab­ge­se­hen ist das Stück Fleisch zeugt. Der Bohüber­haupt nicht ge­sal­zen, statt­des­nen­sa­lat hat Biss sen sind Un­men­gen von gro­bem und das grel­le Pfef­fer auf dem Tel­ler ver­teilt. Die dass das Kau­en ei­gent­lich nicht nö­tig wärmt wor­den. Da­durch blei­ben sie Grün deu­tet auf Ge­mü­se­bei­la­ge ist da­für recht orist. Und auch ein wei­te­rer Steak­haus­stel­len­wei­se kalt, tro­cken und lasch. die Ver­wen­dung dent­lich. Kohlrabi und Boh­nen sind Klas­si­ker kann nicht über­zeu­gen: Dar­über hin­aus ha­ben sie ei­nen traAp­pe­tit ge­kriegt? Al­le

von Frisch­wa­re noch kna­ckig, Ka­rot­ten so­wie der Die Spa­re Ribs sind vor­ge­gart und ni­gen Bei­ge­schmack, der der frisch „ Auf­ge­ga­belt“- Fol­gen un­ter auf­ge­gVon­schwa­ebi­sche.de/abelt

hin. Ein biss- Blu­men­kohl sind aber zu weich, so- vor dem Ser­vie­ren le­dig­lich auf­ge- zu­be­rei­te­ten Va­ri­an­te fremd ist. Die s gibt Ta­ge, da guckt das Ge­mü­se scheel aus dem Korb und wir den­ken: Mein Gott, ihr ge­sun­den Sa­chen schon wie­der. War­um darf es nicht mal wie­der Fleisch sein? Al­so so rich­tig und pur, als Steak und oh­ne viel Schnick­schnack? Ei­ne Ant­wort ver­heißt das Re­stau­rant Och­sen in Bad Saul­gau, weil es sich aus­drück­lich auch Steak­haus nennt. Zu­min­dest op­tisch ist da was Wah­res dran, denn das Mo­bi­li­ar mit viel Holz und kas­ta­ni­en­ro­tem Le­der kommt der hie­si­gen Vor­stel­lung von Wild­west-Urig­keit recht nah. Vor al­lem, wenn an den Wän­den das be­ein­dru­cken­de Ge­hörn von ir­gend­wel­chen Rind­vie­chern hängt. Es füh­len sich ganz of­fen­sicht­lich vie­le Leu­te im Och­sen wohl, denn wer nicht re­ser­viert hat, braucht schon ein biss­chen Glück, um an ei­nem Sonn­tag­abend ei­nen Tisch zu er­wi­schen. Oder er muss eben et­was war­ten.

Flei­sches­lust im „ Och­sen“: Rump­steak mit Ge­mü­se. Re­stau­rant & Steak­haus Och­sen Pa­ra­dies­stra­ße 6 88348 Bad Saul­gau Te­le­fon 07581- 487330 www. och­sen- bad- saul­gau. de ge­öff­net Mon­tag- Frei­tag von 11.30- 14 Uhr und von 17.30- 21.30 Uhr, Sams­tag und Sonn­tag so­wie an Fei­er­ta­gen von 11.30- 21.30 Uhr. Haupt­ge­rich­te von 8,90 bis 39,90. Me­nü 27,90 Eu­ro.

FOTO: NYF

Erich Nyffe­negger

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