Höchs­te Smog-Warn­stu­fe in Pe­king aus­ge­ru­fen

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - JOURNAL -

PE­KING (dpa) - Die über 20 Mil­lio­nen Ein­woh­ner der chi­ne­si­schen Haupt­stadt wer­den er­neut von hef­ti­gem Smog ge­plagt. Be­reits zum zwei­ten Mal in die­sem Mo­nat trat am Sams­tag in Pe­king die höchs­te Smo­gAlarm­stu­fe „Rot“in Kraft: Bis ein­schließ­lich Di­ens­tag gel­ten Fahr­ver­bo­te. Je nach Num­mern­schild dür­fen Au­tos nur noch an ge­ra­den oder un­ge­ra­den Ta­gen fah­ren. Schu­len und Kin­der­gär­ten blei­ben eben­falls bis Di­ens­tag ge­schlos­sen.

Am Sonn­tag­nach­mit­tag lag der Wert laut Mes­sung der US-Bot­schaft bei 251, was als „sehr un­ge­sund“gilt. Die Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­ti­on WHO hält Wer­te bis 20 für un­be­denk­lich.

Ob­wohl Pe­king schon seit mehr als zwei Jah­ren über ein mehr­stu­fi­ges Smog-Warn­sys­tem ver­fügt und in die­ser Zeit noch weit­aus schlim­me­ren Smog als jetzt er­leb­te, hat­ten die Be­hör­den zu­vor stets vor ei­nem ro­ten Alarm zu­rück­ge­schreckt.

Grün­de für die schlech­te Luft in gro­ßen Tei­len des Lan­des sind dre­cki­ge Koh­le­kraft­wer­ke, Fa­b­ri­ken und dich­ter Au­to­ver­kehr in den Groß­städ­ten.

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