Fall Gur­litt: Jus­tiz ließ Zoll­fahn­dung durch­su­chen

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - KULTUR -

MÜNCHEN (epd) - Im Fall des in­zwi­schen ver­stor­be­nen NS-Kunst­händ­ler­sohns Cor­ne­li­us Gur­litt geht die baye­ri­sche Jus­tiz of­fen­bar auf Kon­fron­ta­ti­ons­kurs mit den Auf­klä­rern der Bun­des-Zoll­fahn­dung. Wie das Ma­ga­zin „Fo­cus“am Wo­che­n­en­de be­rich­te­te, ha­be die Staats­an­walt­schaft München be­reits vor zwei Mo­na­ten Rä­um­lich­kei­ten der Zoll­fahn­der in München und in Lin­dau durch­sucht. Laut „Fo­cus“geht es im Durch­su­chungs­be­schluss um den Vor­wurf des Ver­rats von Di­enst­ge­heim­nis­sen. Er­mit­telt wer­de ge­gen den Chef der Münch­ner Zoll­ver­wal­tung und sei­nen Spre­cher. Sie sol­len In­ter­na aus dem Ver­fah­ren an den „Fo­cus“wei­ter­ge­ge­ben ha­ben.

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