Fahrt­rech­te bei der Rei­se in den Weih­nachts­ur­laub

Ver­spä­tun­gen müs­sen nicht hin­ge­nom­men wer­den

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - GELD & SERVICE -

SCHON­DORF (bm) - Wer nicht recht­zei­tig zum Fest an­kommt, weil sich Bahn, Bus oder Flie­ger ver­spä­tet, hat fol­gen­de Rech­te. Wenn die Bahn zu spät an­kommt 25 Pro­zent des Prei­ses er­hal­ten Bahn­rei­sen­de zu­rück, die mehr als 60 Mi­nu­ten zu spät am Ziel an­kom­men. Auch Bus- oder Ta­xi­kos­ten bis zu 80 Eu­ro oder an­ge­mes­se­ne Über­nach­tungs­kos­ten müs­sen un­ter Um­stän­den er­stat­tet wer­den. Wenn der Flie­ger aus­fällt Sind Flü­ge über­bucht, fal­len aus oder kom­men zu spät an, ste­hen Pas­sa­gie- ren je nach Flu­g­ent­fer­nung und Ver­spä­tung bis zu 600 Eu­ro zu. Au­ßer­dem ha­ben sie An­spruch auf Mahl­zei­ten und ge­ge­be­nen­falls Ho­tel­un­ter­brin­gung mit Trans­fer. Wenn der Fern­bus un­pünkt­lich ist Für Fahr­ten von mehr als 250 Ki­lo­me­tern muss der Be­för­de­rer bei An­nul­lie­rung, Über­bu­chung oder mehr als zwei­stün­di­ger Ver­spä­tung der Ab­fahrt den Fahr­gäs­ten die Fort­set­zung der Fahrt oder ei­ne Er­stat­tung des Fahr­prei­ses an­bie­ten. Macht er das nicht, kön­nen Sie zu­sätz­lich ei­ne Ent­schä­di­gung in Hö­he von 50 Pro­zent des Fahr­prei­ses be­an­spru­chen.

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