Mi­ra und Freun­de be­zau­bern ih­re Gäs­te

Das Be­ne­fiz­kon­zert zu­guns­ten der Bür­ger­stif­tung er­bringt 4300 Eu­ro an Spen­den

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - SIGMARINGEN - Von Su­san­ne Grimm

SIG­MA­RIN­GEN - Was sich am Sonn­tag­abend in der Stadt­hal­le Sig­ma­rin­gen zu­ge­tra­gen hat, kann nur mit au­ßer­ge­wöhn­lich be­zeich­net wer­den. Die 20-jäh­ri­ge Mi­ra Löff­ler hat zu­guns­ten der Bür­ger­stif­tung Sig­ma­rin­gen ein hin­rei­ßen­des Kon­zert ge­ge­ben, bei dem nicht nur ih­re sän­ge­ri­schen und dar­stel­le­ri­schen Qua­li­tä­ten auf­leuch­te­ten, son­dern auch ih­re or­ga­ni­sa­to­ri­schen und men­schen­ver­bin­den­den Fä­hig­kei­ten zum Aus­druck ka­men.

Mit ei­ner un­ge­heu­ren Be­geis­te­rungs­fä­hig­keit und ent­waff­nen­der Na­tür­lich­keit zog die jun­ge Sig­ma­rin­ge­rin das Pu­bli­kum in der rap­pel­vol­len Stadt­hal­le der­art in den Bann, dass es die Zu­schau­er letzt­end­lich nicht auf ih­ren Sit­zen hielt. Die über­schäu­men­de Le­bens­freu­de der jun­gen Leu­te über­trug sich auf die Be­su­cher, die es tan­zend und lich­ter- schwen­kend der in­ter­na­tio­na­len Ju­gend auf der Büh­ne gleichta­ten. „Mit­ein­an­der mehr mög­lich ma­chen“lau­te­te das Mot­to von „Mi­ra and the key of soul“, wo­bei sie den Slo­gan von der neu­en Sig­ma­rin­ger Bür­ger­stif­tung über­nom­men ha­ben.

Mit dem Kon­zert ha­ben die Men­schen um Mi­ra Löff­ler be­wie­sen, dass dies kein lee­rer Spruch ist. Wie Wer­ner Knub­ben von der Bür­ger­stif­tung deut­lich mach­te, ist Mi­ra Löff­ler un­mit­tel­bar nach der er­folg­rei­chen Thea­ter­auf­füh­rung „Die drei Mus­ke­tie­re“vor ei­ni­gen Wo­chen nach Pa­ris auf­ge­bro­chen, um dort neue künst­le­ri­sche Er­fah­run­gen zu ma­chen und um in die­ser von Kunst er­füll­ten Stadt ih­ren Traum zu le­ben.

Schon bei ih­rer Abrei­se war sie von der Vi­si­on er­füllt, mit Künst­lern aus Pa­ris an Weih­nach­ten zu­rück nach Sig­ma­rin­gen zu kom­men. Und tat­säch­lich ist es der jun­gen Frau ge­lun­gen, 15 von Mu­sik be­seel­te jun­ge Mu­si­ker von der Idee zu be­geis­tern, mit ihr zu­sam­men nach Sig­ma­rin­gen zu rei­sen, um hier ein Be­ne­fiz­kon­zert zu ge­ben. „Da­mit ist Mi­ras Her­zens­wunsch, über Län­der­gren­zen hin­weg Men­schen zu­sam­men­zu­brin­gen, Wirk­lich­keit ge­wor­den“, sag­te Knub­ben.

Ob­wohl die bunt ge­misch­te Grup­pe noch nie ge­mein­sam auf­ge­tre­ten ist und zu­dem in Sig­ma­rin­gen kaum Zeit hat­te, das Kon­zert zu pro­ben, kann das, was sie dem Pu­bli­kum letzt­end­lich prä­sen­tier­ten, nur mit den al­ler­höchs­ten At­tri­bu­ten ver­se­hen wer­den. Pro­fes­sio­nell und doch er­fri­schend na­tür­lich, Mu­sik und Ge­sang ver­schie­de­ner Gen­res von bes­ter Qua­li­tät, Büh­nen­bild und Be­leuch­tung top, da­zu ei­ne Büh­nen­prä­senz, wie sie ei­gent­lich nur von Pro­fis be­kannt ist.

Ins­be­son­de­re Mi­ra Löff­ler be­stach durch ju­gend­li­che Un­be­fan­gen­heit und ei­ne gro­ße stimm­li­che Aus­drucks­fä­hig­keit, wo­bei sie dies auch mit Ges­tik und Mi­mik zu un­ter­strei­chen wuss­te. Mi­ra Löff­ler be­sitzt die Ga­be, Men­schen mit ih­rem Lieb­reiz und ih­ren Idea­len in ih­ren Bann zu zie­hen.

„Wir sind die Welt“, sag­te sie und deu­te­te auf ih­re fran­zö­si­schen Freun­de, die mit un­ter­schied­li­cher Haut­far­be, Ge­schlecht und Sta­tur die Bunt­heit und Ver­schie­den­heit der Welt re­prä­sen­tier­ten. „Macht eu­re Her­zen, Oh­ren und Au­gen auf“, er­mun­ter­te Mi­ra ihr hin­ge­ris­se­nes Pu­bli­kum und füg­te in schel­men­haf­tem Schwä­bisch hin­zu: „und ver­gesst eu­ren Geld­beu­tel nicht“. Üb­ri­gens: Die Kon­zert­be­su­cher spen­de­ten laut Wer­ner Knub­ben 4300 Eu­ro. Zum Kon­zert gibt es im In­ter­net mehr Bil­der in ei­ner Fo­to­stre­cke un­ter

www. schwa­ebi­sche. de

FOTO: SU­SAN­NE GRIMM

Mi­ra Löff­ler hat auf der Büh­ne der Stadt­hal­le ei­nen gro­ßen Abend und hat ihr Pu­bli­kum voll und ganz im Griff.

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