Gag­g­li un­ter­stützt Ar­beits­kreis mit 1000 Eu­ro

Tobias und Ni­na Buck über­rei­chen statt­li­che Spen­de

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - MENGEN -

EN­NETACH (vr) - Der Ar­beits­kreis Asyl hat ei­ne Spen­de des En­net­a­cher Un­ter­neh­mens Gag­g­li Nu­deln be­kom­men. Pfar­re­rin Ines Fi­scher, Karl-Heinz Blei­cher und Horst Rein­au­er freu­ten sich, den Scheck über 1000 Eu­ro im Nu­del­haus ent­ge­gen­zu­neh­men. „Wir ha­ben das ehr­gei­zi­ge Ziel er­reicht und kön­nen, wie ge­hofft, nun die Spen­de vor Weih­nach­ten über­rei­chen“, sa­gen die Un­ter­neh­mer Tobias und Ni­na Buck.

Die Idee die­ser Spen­de war aus der ge­mein­sa­men Ak­ti­on von Gag­g­li und der Schwä­bi­schen Zei­tung zum dies­jäh­ri­gen Nu­del­fest ent­stan­den: Hob­by­kö­che und -kö­chin­nen hat­ten im Vor­feld des Fes­tes ihr Lieb­lings­re­zept ein­ge­reicht. Beim Nu­del­fest ha­ben dann die Be­su­cher das Re­zept von Mo­ni­ka und Gerd Bi­schert als das bes­te ge­kürt. Die­ses Re­zept wur­de der Nu­del­pa­ckung bei­ge­fügt. „Wir hat­ten uns zum Ziel ge­setzt, bis zu Weih­nach­ten 500 die­ser Pa­ckun­gen zu ver­kau­fen und den ge­sam­ten Er­lös zu spen­den“, er­klär­te Tobias Buck die Ak­ti­on. Die Pa­ckung kos­te­te zwei Eu­ro, 500 sind ver­kauft wor- den. „Das Ziel wur­de er­reicht“, so Tobias Buck be­geis­tert. „Wir wol­len mit der Spen­de ein Zei­chen set­zen und auf die­se Wei­se den Eh­ren­amt­li­chen, die sich so gut um die Flücht­lin­ge küm­mern, un­se­ren Re­spekt zol­len“, sagt er. Was sie am meis­ten be­ein­dru­cke, sei die Viel­falt der Bür­ger, die sich im Ar­beits­kreis Asyl en­ga­gie­ren: „Da ist die gro­ße Band­brei­te der Bür­ger re­prä­sen­tiert. Wir sind in Men­gen gut auf­ge­stellt“, lob­te der Un­ter­neh­mer.

Der Ar­beits­kreis Asyl kann die­se gro­ße Spen­de gut ge­brau­chen und nahm sie dank­bar an. Sie hel­fe, län­ger­fris­tig die Fi­nan­zie­rung von Sprach­kur­sen zu si­chern, er­klärt Blei­cher. Auch lob­te Pfar­re­rin Fi­scher das po­si­ti­ve Zei­chen, das von dem En­ga­ge­ment des Nu­del­hau­ses aus­ge­he. Dem Ar­beits­kreis Asyl sei es wich­tig, Be­zie­hun­gen zu ört­li­chen Un­ter­neh­men zu knüp­fen und zu un­ter­hal­ten, um viel­leicht ir­gend­wann die Aus­sicht auf Ar­beits­plät­ze für Flücht­lin­ge zu öff­nen. „Wir hof­fen auf wei­te­re Men­ge­ner Un­ter­neh­men“, sag­te sie.

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