Dia­kon Klaus Rei­chen­ber­ger ist ge­stor­ben

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - MESSKIRCH -

MESSKIRCH (sz) - Der Meß­kir­cher Dia­kon Klaus Rei­chen­ber­ger ist am Sams­tag nach schwe­rer Krank­heit ge­stor­ben. Er wur­de 58 Jah­re alt. Rei­chen­ber­ger war „Dia­kon und Mes­ner aus Lei­den­schaft“, teilt De­kan Chris­toph Neu­brand mit. Mehr als 30 Jah­re lang war er als Mes­ner an ver­schie­de­nen Or­ten tä­tig, 2001 wur­de er Dia­kon mit Zi­vil­be­ruf in Meß­kirch und in der Seel­sor­ge­ein­heit Meß­kirch-Saul­dorf. „Ich bin Mes­ner aus Lei­den­schaft. Li­t­ur­gie ist mein Le­ben, Fa­mi­lie und Kir­che mein Auf­trag.“Das ha­be Rei­chen­ber­ger vor 20 Jah­ren in sei­ne Be­wer­bung als Mes­ner ge­schrie­ben, so Neu­brand.

Klaus Rei­chen­ber­ger wur­de 1957 im Baye­ri­schen Wald ge­bo­ren. In sei­nem be­ruf­li­chen Wir­ken wa­ren ihm Got­tes­dienst und Li­t­ur­gie, der Ein­satz in der Ho­s­piz­ar­beit und das En­ga­ge­ment in der Nach­bar­schafts­hil­fe wich­ti­ge An­lie­gen. Au­ßer­dem war ihm die Fa­mi­lie sehr wich­tig. Ne­ben sei­nen leib­li­chen Kin­dern war er ge­mein­sam mit sei­ner Ehe­frau auch für Pfle­ge­kin­der da. Klaus Rei­chen­ber­ger bleibt auch als Ver­käu­fer in Er­in­ne­rung: „Wer ihn von sei­nem La­den schwär­men hör­te, wuss­te, dass es hier um Be­zie­hung und nicht um Ge­winn­ma­xi­mie­rung geht“, schreibt De­kan Neu­brand. „Er war höchst en­ga­giert, bis ihn sei­ne schwe­re Er­kran­kung mit­ten aus der Ak­ti­vi­tät nahm“, so Neu­brand. Fa­mi­lie, Seel­sor­ge­ein­heit und De­ka­nat be­glei­ten ihn am Mitt­woch, be­gin­nend mit der Eucha­ris­tie­fei­er in St. Mar­tin in Meß­kirch um 10 Uhr, auf sei­nem letz­ten Weg. Die Bei­set­zung fin­det im An­schluss in Heu­dorf statt.

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