„Mann­schaft gibt nie auf“

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - RE­GIO­NAL­SPORT -

VIL­LIN­GEN-SCHWEN­NIN­GEN (wit) - Die Wild Wings spie­len in der Deut­schen Eis­ho­ckey-Li­ga zwar or­dent­lich, ver­lie­ren aber meist recht knapp. So auch ge­gen die Iser­lohn Roos­ters. Der ge­schäft­füh­ren­de Ge­sell­schaf­ter Tho­mas Bur­ger ist den­noch zu­frie­den. Nach dem 4:5 im Pen­al­ty­schie­ßen am Frei­tag­abend ge­gen Iser­lohn und dem spiel­frei­en Sonn­tag, geht es am Di­ens­tag­abend zu Hau­se ge­gen Mün­chen wei­ter.

Knap­per geht es nicht, erst nach Pen­al­ty­schie­ßen muss­ten sich die Schwä­ne, die am Sonn­tag nicht aufs Eis muss­ten, am Frei­tag dem Ta­bel­len­zwei­ten Iser­lohn mit 4:5 beu­gen. Im­mer­hin ei­nen Punkt konn­ten die Schwen­nin­ger ein­fah­ren. „Wir ha­ben ei­nen Punkt auf Platz zehn auf­ge­holt, jetzt star­ten wir ei­ne Se­rie“, mun­ter­te Wild-Wings-Boss Bur­ger Trai­ner Hel­mut de Raaf nach dem Spiel auf.

Der Scho­nach­er Ge­schäfts­mann hat, ob­wohl sei­ne Wild Wings Vor­letz­ter sind, der­zeit viel Ge­fal­len an sei­nem Klub. „Die Mann­schaft gibt nie auf, kämpft sich im­mer wie­der zu­rück, so auch ge­gen Iser­lohn“, sagt Bur­ger. Bei der Fra­ge, ob Schwen­nin­gen noch ei­nen zehn­ten Aus­län­der ver­pflich­tet, ant­wor­tet der Ge­sell­schaf­ter: „Das ent­schei­det die sport­li­che Lei­tung.“

Die Wild Wings la­gen ge­gen die Roos­ters nach To­ren von Ash­ton Ro­me und Will Ac­ton mit 2:0 vor­ne. „Es war ein sehr zer­fah­re­nes Spiel, wir wirk­ten am An­fang sehr ner­vös“, be­fand Roos­ters-Trai­ner Ja­ri Pa­sa­nen.

„Pen­al­ty­schie­ßen ist wie ein Münz­wurf. Wir hat­ten aber auch nicht mehr als ei­nen Punkt ver­dient. Zwei Drit­tel lang war Iser­lohn die bes­se­re Mann­schaft. Uns ist es nicht ge­lun­gen, die Pass- und Schuss­we­ge in un­se­rer Zo­ne zu blo­ckie­ren“, be­fand SERC-Trai­ner de Raaf.

Ver­tei­di­ger Pik­ka­rai­nen fühlt sich in Schwen­nin­gen wohl. „Ich wür­de ger­ne hier blei­ben. Was mich al­ler­dings stört, sind die vie­len Nie­der­la­gen.“Nach schlech­ten Er­fah­run­gen mit Spie­ler­agen­ten re­gelt er sei­ne Ver­trags­an­ge­le­gen­hei­ten selbst. „Schwen­nin­gen, aber auch kein an­de­rer DEL-Klub, ha­ben bis­lang mit mir über die kom­men­de Sai­son ge­spro­chen“, so der tech­nisch ver­sier­te, Ab­wehr­hü­ne (19 Sco­r­er­punk­te; zwei To­re/17 As­sists).

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