Atom­ri­si­ko: EnBW-Ei­g­ner zie­hen Not­brem­se

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - WIR IM SÜDEN -

STUTTGART (klw) - Es ist ei­ne Not­brem­se aus Angst vor un­ab­seh­ba­ren Ri­si­ken für Kreis- und Lan­des­haus­hal­te: Das Land und die Ober­schwä­bi­schen Elek­tri­zi­täts­wer­ke (OEW) ha­ben ih­re Zu­sam­men­ar­beit als Ak­tio­nä­re des Ener­gie­rie­sen EnBW for­mal be­en­det. Das ga­ben OEW und Land am Di­ens­tag­abend be­kannt. 2012 hat­ten bei­de ver­ein­bart, bei der EnBW nur ab­ge­stimmt zu han­deln. Zu­sam­men hal­ten OEW und Land die gro­ße

Über­fah­re­ne Wöl­fe wa­ren Brü­der

STUTTGART (sz) - Der vor vier Wo­chen bei Mer­klin­gen (Alb-Do­nau-Kreis) an der A 8 über­fah­re­ne Wolf war der Bru­der des im Som­mer an der A 5 bei Lahr (Or­ten­au­kreis) über­fah­re­nen Wol­fes. Bei­de Tie­re stam­men aus dem­sel­ben in Grau­bün­den an­säs­si­gen Ru­del, teil­te das Agrar­mi­nis­te­ri­um in Stuttgart mit. Ak­ti­en­mehr­heit und könn­ten da­mit als be­herr­schen­des Un­ter­neh­men gel­ten. Ge­nau sol­che sol­len aber nach dem ge­plan­ten Nach­haf­tungs­ge­setz des Bun­des für Atom­ri­si­ken der von ih­nen be­herrsch­ten Kon­zer­ne haf­ten. Die Auf­lö­sung sei „die ein­zi­ge Mög­lich­keit, um die­se Haf­tung zu ver­mei­den“, heißt es in ei­ner ge­mein­sa­men Mit­tei­lung. Dies sei aber „die denk­bar schlech­tes­te Lö­sung“, wes­halb man vom Bund wei­ter ei­ne Al­ter­na­ti­ve for­de­re.

In­ter­s­ky-Nach­fol­ger un­ter­zeich­net Ver­trag

FRIED­RICHS­HA­FEN (hag) - Der Flug­ha­fen Fried­richs­ha­fen hat am Di­ens­tag­mor­gen end­gül­tig ei­nen Ko­ope­ra­ti­ons­ver­trag mit der bel­gi­schen Air­line VLM ab­ge­schlos­sen. Da­mit ist die Su­che nach ei­nem Nach­fol­ger für die in­sol­ven­te Air­line In­ter­s­ky ab­ge­schlos­sen. Wie der Flug­ha­fen Fried­richs­ha­fen mel­det, sol­len Flü­ge nach Düsseldorf, Ham­burg oder Ber­lin ab 11. Ja­nu­ar für Bu­chun­gen ver­füg­bar sein. Ge­flo­gen wird ab Mit­te Fe­bru­ar.

Ver­ein plant Re­gio-S-Bahn im Groß­raum Ulm

ULM (sz) - Sechs Krei­se und drei Städ­te pla­nen ei­ne S-Bahn im Groß­raum Ulm. Da­zu wur­de am Di­ens­tag in Ulm ein Ver­ein ge­grün­det, in dem un­ter an­de­rem die Krei­se Bi­be­rach, Alb-Do­nau und Hei­den­heim Mit­glied sind. Vor­ge­se­hen sind acht Stre­cken, die mög­lichst im 30-Mi­nu­ten-Takt die Re­gi­on von Aa­len bis Mem­min­gen und von Ried­lin­gen bis Günz­burg be­die­nen sol­len. Die Kos­ten wer­den auf 80Mil­lio­nen Eu­ro ge­schätzt.

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