Schwach­stel­le bei EC-Kar­ten­zah­lung

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - WIRTSCHAFT -

MÜNCHEN (AFP) - Beim Be­zah­len mit EC-Kar­te gibt es ei­nem Be­richt zu­fol­ge ei­ne „mas­si­ve“Schwach­stel­le, die Kri­mi­nel­le pro­blem­los aus­nut­zen kön­nen, um sich selbst Gut­schrif­ten aus­zu­stel­len. Ge­schä­dig­te sei­en in sol­chen Fäl­len Händ­ler, be­rich­te­te am Di­ens­tag der Re­cher­che­ver­bund aus „Süd­deut­scher Zei­tung“, NDR und WDR. Die Schwach­stel­len be­trä­fen fast al­le Be­zahl­ter­mi­nals in Deutsch­land und so­mit Ein­zel­händ­ler, Ho­tel­be­trei­ber und Tank­stel­len, sag­te IT-Si­cher­heits­for­scher Kars­ten Nohl dem Re­cher­che­ver­bund.

Be­trü­ger könn­ten Be­zahl­ter­mi­nals, wie sie an Su­per­markt­kas­sen zu fin­den sei­en, über­neh­men und sich so Gut­schrif­ten aus­stel­len. Grund­sätz­lich sei es denk­bar, sich mit die­ser Ma­sche von Ter­mi­nal zu Ter­mi­nal zu ar­bei­ten – und so in gro­ßem Stil Geld ab­zu­schöp­fen, hieß es.

Der Ver­band Deut­sche Kre­dit­wirt­schaft re­agier­te auf die Vor­wür­fe mit dem Hin­weis, dass die An­grif­fe nur un­ter La­bor­be­din­gun­gen mög­lich sei­en. Das Gi­ro­card-Sys­tem sei si­cher.

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