GSW will das ehe­ma­li­ge TIP durch ei­nen Neubau er­set­zen

Ge­schäfts­füh­rer rech­net mit Bau­be­ginn im zwei­ten Quar­tal 2016 – Ge­plant sind 30 bis 35 Woh­nun­gen

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - STETTEN/ WALD/ PFULLENDORF/ MESSKIRCH -

PFULLENDORF (SeK) - Falls sie bei den Ver­kaufs­ver­hand­lun­gen um das ehe­ma­li­ge TIP am Stadt­see zum Zu­ge kommt, will die Ge­sell­schaft für Sied­lungs- und Woh­nungs­bau (GSW) das be­ste­hen­de Ge­bäu­de ab­rei­ßen und durch ei­nen Neubau er­set­zen. Das be­stä­tig­te GSW-Ge­schäfts­füh­rer Roy Li­li­en­thal ges­tern im Ge­spräch mit der Schwä­bi­schen Zei­tung. Die GSW will am Stadt­see 30 bis 35 be­hin­der­ten- und se­nio­ren­ge­rech­te Woh­nun­gen bau­en. Der­zeit ver­han­delt sie mit der Stadt Pfullendorf über ei­nen Ver­kauf des ehe­ma­li­gen Tech­no­lo­gie- und In­no­va­ti­ons­zen­trums Pfullendorf (TIP).

Pful­len­dorfs Bür­ger­meis­ter Tho­mas Kug­ler und Roy Li­li­en­thal ge­hen da­von aus, den Ver­kauf im ers­ten Quar­tal kom­men­den Jah­res ab­schlie­ßen zu kön­nen. „Der­zeit be­rei­ten wir die Ver­trä­ge und die Plan­un­ter­la­gen vor“, sagt Li­li­en­thal. Nach dem der­zei­ti­gen Stand der Din­ge ge­he er von ei­nem Ab­bruch des be­ste­hen­den Ge­bäu­des aus. Lau­fe al­les nach Plan, kön­ne im zwei­ten Quar­tal mit den Bau­ar­bei­ten be­gon­nen wer­den. „Wir rech­nen mit ei­ner Bau­zeit von et­wa 14 Mo­na­ten“, sagt Li­li­en­thal. In die Ver­mark­tung der ge­plan­ten Woh- nun­gen wol­le die GSW „zeit­nah“ein­stei­gen.

Die Woh­nun­gen, die am Stadt­see ent­ste­hen sol­len, will die Ge­sell­schaft prin­zi­pi­ell zum Kauf an­bie­ten. Blei­ben Woh­nun­gen üb­rig, kön­nen die­se aber auch ver­mie­tet wer­den. Über­wie­gend sei­en Zwei­zim­mer­woh­nun­gen mit ei­ner Grö­ße von et­wa 60 Qua­drat­me­tern ge­plant, sagt Roy Li­li­en­thal. Zu­sätz­lich sol­le es ei­ni­ge Drei­zim­mer­woh­nun­gen ge­ben. Al­le Woh­nun­gen sind bar­rie­re­frei ge­plant. „Die Tü­ren sind brei­ter als nor­ma­ler­wei­se. In den Bä­dern sind die Wen­de­krei­se ge­räu­mi­ger, so­dass die­se auch von Men­schen mit Roll­stüh­len oder Rol­la­to­ren ge­nutzt wer­den kön­nen“, sagt der GSW-Ge­schäfts­füh­rer. Ein Be­treu­ungs­kon­zept sieht die Ein­bin­dung des am­bu­lan­ten Pfle­ge­diens­tes des Spi­tal­fonds vor. „Dort läuft zum Bei­spiel ein Hausno­truf auf“, sagt Li­li­en­thal.

In der Nä­he des Kran­ken­hau­ses ver­wal­tet die GSW be­reits die „Se­nio­ren­re­si­denz Pfullendorf“mit 25 Woh­nun­gen. „Die Er­fah­run­gen dort ha­ben uns ge­zeigt, dass es ei­nen wach­sen­den Be­darf an ent­spre­chen­den Woh­nun­gen gibt“, sagt Roy Li­li­en­thal.

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