Pro­blem in Sy­ri­en lö­sen

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - MEINUNG & DIALOG - Wir freu­en uns über Ih­re Brie­fe. Bit­te ha­ben Sie aber Ver­ständ­nis da­für, dass wir für die Ver­öf­fent­li­chung ei­ne Aus­wahl tref­fen und uns auch Kür­zun­gen vor­be­hal­ten müs­sen. Le­ser­zu­schrif­ten stel­len kei­ne re­dak­tio­nel­len Bei­trä­ge dar. An­ony­me Zu­schrif­ten könn

Es gibt nur ei­ne Lö­sung. Al­le Pro­ble­me kön­nen nur dort ge­löst wer­den, wo sie ent­stan­den sind. Das Flücht­lings­pro­blem hat sich in Sy­ri­en ent­wi­ckelt und kann nur dort ge­löst wer­den. Die west­li­chen Po­li­ti­ker müs­sen eben, nach dem Wil­len Pu­tins, die Krö­te schlu­cken und As­sad als Re­gie­rungs­chef in Sy­ri­en ak­zep­tie­ren. So­mit könn­te der Bru­der­kampf in Sy­ri­en ge­stoppt und die Ter­ror­mi­liz „Is­la­mi­scher Staat“(IS) um An­füh­rer Abu Ba­kr al-Bagh­da­di zu­rück­ge­drängt wer­den. Vor al­lem aber müs­sen dem IS die Geld­quel­len aus­ge­trock­net wer­den, da­mit er nicht wei­ter sei­nen Krieg fi­nan­zie­ren kann. Durch ge­stoh­le­nes Geld von Staats­ban­ken, durch Öl und Gas, durch An­ti­qui­tä­ten aus Mu­se­en und Samm­lun­gen, durch er­press­te Lö­se­gel­der, so­wie von wohl­ha­ben­den Spen­dern aus Sau­di-Ara­bi­en, Ka­tar und Ku­weit, bringt es der IS auf im­men­se fi­nan­zi­el­le Mit­tel. Ei­ne mi­li­tä­ri­sche Lö­sung ge­gen den IS ist sinn­los, Ge­walt er­zeugt Ge­gen­ge­walt. Der IS sucht nichts sehn­li­cher als un­be­son­ne­ne Luft­an­grif­fe, die in sei­ner Lo­gik wei­te­ren Ter­ror ge­gen den Wes­ten le­gi­ti­mie­ren. Die Al­ter­na­ti­ve muss ein Wie­der­auf­bau­pro­gramm des ara­bi­schen Raums sein. Wenn die Men­schen in die­sen Re­gio­nen Aus­sicht ha­ben auf wirt­schaft­li­ches Wachs­tum, wer­den sie nicht mehr ge­neigt sein, Ex­tre­mis­ten zu fol­gen. Horst Wil­helm­sen, Balg­heim

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Kom­plett im Sack. Zum Ar­ti­kel „ EU- Gip­fel ringt um Flücht­lings­ver­tei­lung“( 17.12.):

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