Mer­kel ist oh­ne Al­ter­na­ti­ve

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - MEINUNG & DIALOG -

Zur ita­lie­ni­schen Kri­tik an der Vor­herr­schaft Deutsch­lands in der Eu­ro­päi­schen Uni­on schreibt „ Die Pres­se“in Wi­en: „Ita­li­ens Mi­nis­ter­prä­si­dent Mat­teo Ren­zi be­klagt die deut­sche Do­mi­nanz. Ja, Frau Mer­kel do­mi­niert Eu­ro­pa. Aber sie hat die­se über­höh­te Po­si­ti­on auch, weil es nie­man­den gibt, der ihr mit Vi­sio­nen und kon­kre­ten Vor­schlä­gen ent­ge­gen­tritt. We­der François Hol­lan­de in Pa­ris noch Mat­teo Ren­zi in Rom oder Da­vid Ca­me­ron in Lon­don. Sie ver­wal­ten chao­ti­sche Zu­stän­de. Sie su­chen nach po­pu­lä­ren Aus­we­gen – oh­ne die Selbst­re­fle­xi­on, dass sie sich nur wei­ter­mo­geln.“

Wahl kann Kri­se aus­lö­sen

Die nor­we­gi­sche Ta­ges­zei­tung „ Af­ten­pos­ten“kom­men­tiert das Er­geb­nis der Par­la­ments­wah­len in Spa­ni­en: „Im Lau­fe des Jah­res ha­ben Grie­chen­land und Por­tu­gal neue Re­gie­run­gen be­kom­men. Jetzt ist Spa­ni­en dran. Es sieht aus, als sei es eher die Re­gel als die Aus­nah­me, dass am­tie­ren­de Re­gie­run­gen in Län­dern in Sü­d­eu­ro­pa ei­ne Wahl nicht über­le­ben. Das Auf­räu­men nach der Eu­rok­ri­se kann ei­ne po­li­ti­sche Kri­se aus­lö­sen.“

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