„Es gibt noch vie­le wei­ße Fle­cken“

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - WIRTSCHAFT -

BER­LIN (dpa) - Nach ei­nem ra­san­ten Wachs­tum sinkt das Tem­po auf dem deut­schen Fern­bus Markt. Doch in klei­ne­ren Städ­ten und im Aus­land ist durch­aus noch was zu ho­len, er­klärt MeinFern­bus-Flix­busGe­schäfts­füh­rer, An­dré Schwämm­lein, im Interview. Ihr Un­ter­neh­men fährt in­zwi­schen Ski-Ur­lau­ber in die Al­pen, Sie wol­len Grup­pen­fahr­ten an­bie­ten und dem­nächst auch Zug­fahr­ten. Was ist die Stra­te­gie da­hin­ter? Un­ser Kern­ge­schäft ist der Fern­bus in Deutsch­land. Jetzt bau­en wir da drum­her­um wei­ter. Wir ha­ben in Frank­reich und Ita­li­en zwei neue Net­ze, die Nie­der­lan­de sind ge­ra­de hin­zu­ge­kom­men. Das geht in Rich­tung Mo­bi­li­täts­an­bie­ter. Sie ha­ben Ihr An­ge­bot und Ih­re Be­schäf­tig­ten­zahl 215 ver­dop­pelt. Geht das Wachs­tum so wei­ter? In Deutsch­land nicht, aber in­ter­na­tio­nal wol­len wir in ei­nem ver­gleich­ba­ren Tem­po wei­ter­wach­sen. In Deutsch­land geht es jetzt dar­um, klu­ge Märk­te zu fin­den. Ein Bei­spiel ist un­se­re Stre­cke von München nach Ra­vens­burg. Es gibt noch vie­le wei­ße Fle­cken. Wer­den die Ti­cket­prei­se stei­gen? Der Kun­de de­fi­niert den Preis. Un­ter­bie­ten kann man je­den im­mer – so wie das Wett­be­wer­ber ma­chen mit Null-Eu­ro-Ti­ckets. Aber wenn das Pro­dukt gut ist, soll­te man es nicht ver­ram­schen. Es wird ein wett­be­werbs­in­ten­si­ver Markt blei­ben.

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