„Na­ta­n­ja hat vie­le Bür­ger ein­an­der nä­her­ge­bracht“

Mar­kus Fie­de­rer blickt auf das In­zig­ko­fer Bür­ger­pro­jekt zu­rück

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - IMMOBILIEN -

IN­ZIG­KOFEN - Das Tanz-Musical Na­ta­n­ja hat die Ge­mein­de In­zig­kofen im ge­sam­ten ver­gan­ge­nen Jahr be­schäf­tigt, seit dem Herbst ganz im Griff ge­habt – und bei vier Auf­füh­run­gen im No­vem­ber schließ­lich voll­ends be­geis­tert. SZ-Re­dak­teur Patrick Laabs hat beim Initia­tor des Bür­ger­pro­jekts, Mar­kus Fie­de­rer, nach­ge­fragt. Im Rück­blick auf ein Jahr Ar­beit: Wor­auf sind Sie be­son­ders stolz? Es war fas­zi­nie­rend zu be­ob­ach­ten, wie vie­le Bür­ger un­se­rer Ge­mein­de sich ei­ner Idee ver­schrie­ben ha­ben – und das über ei­nen lan­gen Zei­t­raum. Ei­ne Team­ar­beit in die­ser Grö­ßen­ord­nung und In­ten­si­tät ha­be ich per­sön­lich noch nicht erlebt. Und die be­geis­ter­te Re­so­nanz auf die Auf­füh­run­gen hat uns fast sprach­los ge­macht. Al­le vier Ver­an­stal­tun­gen wa­ren aus­ver­kauft. Wie sehr hat Sie das über­rascht? Ehr­lich ge­sagt, nicht be­son­ders. Es hat sich im Lau­fe des Ent­wick­lungs­pro­zes­ses her­um­ge­spro­chen, dass mit Na­ta­n­ja et­was Au­ßer­ge­wöhn­li­ches ent­steht. Gibt es schon Si­gna­le, die dar­auf hin­deu­ten, dass das „Wir“-Ge­fühl der In­zig­ko­fer nach­hal­tig ge­stärkt wor­den ist? In der Tat bah­nen sich be­reits jetzt – im Klei­nen – Ko­ope­ra­tio­nen von Bür­gern an, die sich vor­her gar nicht ge­kannt ha­ben. Na­ta­n­ja hat vie­le Bür­ger ein­an­der nä­her­ge­bracht – das freut uns ganz be­son­ders. Bei al­ler Freu­de über das ge­lun­ge­ne Pro­jekt: Sind Sie auch froh dar­über, sich in Ih­rer Frei­zeit jetzt wie­der an­de­ren The­men wid­men zu kön­nen? Das geht vie­len Ver­ant­wort­li­chen so – auch mir. Und den­noch über­wiegt bei den Mit­wir­ken­den das schö­ne Ge­fühl, dass mit Na­ta­n­ja ein Traum wahr ge­wor­den ist. Ha­ben Sie schon ei­ne neue Pro­jekt-Idee, die Sie ei­nes Ta­ges mit den In­zig­ko­fern ver­wirk­li­chen wol­len? Na­ta­n­ja war mit Si­cher­heit ein ein­ma­li­ges Bür­ger­pro­jekt. Da gön­nen wir es uns jetzt ein­fach mal, mit gro­ßer Freu­de zu­rück­zu­bli­cken. Wer weiß, was die Zu­kunft bringt?

FOTO: LAABS

Ai­leen Leh­mann ( links) und La­ris­sa Ull­wer sind je zwei­mal in die Rol­le der Na­ta­n­ja ge­schlüpft.

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