Kret­sch­mann will Flä­chen­fraß be­grenzt hal­ten

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - WIR IM SÜDEN -

LKA steht vor Ge­ne­ra­ti­ons­wech­sel

STUTTGART (lsw) - Beim ba­den­würt­tem­ber­gi­schen Lan­des­kri­mi­nal­amt steht in den kom­men­den Jah­ren ei­ne gro­ße Pen­sio­nie­rungs­wel­le an. In den nächs­ten zehn Jah­ren gin­gen 43 Pro­zent der Mit­ar­bei­ter in den Ru­he­stand, sag­te LKA-Chef Ralf Mi­chel­fel­der. Die Be­hör­de zählt knapp 1200 Mit­ar­bei­ter, da­von rund 700 Po­li­zis­ten. Mi­chel­fel­der muss den de­mo­gra­fi­schen Wan­del bei der Po­li­zei­be­hör­de mit or­ga­ni­sie­ren. Vor al­lem im wis­sen­schaft­li­chen Be­reich der Kri­mi­nal­tech­nik ist es schwie­rig, den wich­ti­gen Wis­sens­trans­fer rei­bungs­los über die Büh­ne zu brin­gen. „Das Pro­blem bei der Stel­len­nach­be­set­zung ist fol­gen­des: Wir bräuch­ten ei­ne Über­lap­pungs­zeit. Der Nach­fol­ger muss ei­gent­lich zum Ein­ler­nen ein Jahr vor­her ein­ge­stellt wer­den be­vor der Be­trof­fe­ne aus­schei­det. Das ist der­zeit lei­der nicht mög­lich.“

Süd­wes­ten an der Spit­ze beim so­zia­len Jahr

STUTTGART (lsw) - In Ba­denWürt­tem­berg ent­schei­den sich bun­des­weit am meis­ten jun­ge Leu­te für ein frei­wil­li­ges so­zia­les Jahr zwi­schen Schu­le und Be­ruf. Mit rund 12 700 Teil­neh­mern 2015 stieg die Zahl nach An­ga­ben des So­zi­al­mi­nis­te­ri­ums er­neut im Ver­gleich zum Vor­jahr um rund 350. In Re­la­ti­on zur Ein­woh­ner­zahl er­reicht sie da­mit wie­der den höchs­ten Wert in ganz Deutsch­land, wie Gi­se­la Gölz vom Lan­des­ar­beits­kreis FSJ in Stuttgart sag­te. „Das frei­wil­li­ge so­zia­le Jahr hat sich als mo­der­nes so­zia­les Bil­dungs­jahr eta­bliert. Es hat sich ein­fach her­um­ge­spro­chen, dass man sich da ori­en­tie­ren und en­ga­gie­ren kann, dass ei­nen das wei­ter­bringt.“

Feu­er­ar­tist bei Vor­füh­rung ver­letzt

TRI­BERG (lsw) - Ein Feu­er­künst­ler ist bei ei­ner Show­ein­la­ge zur Er­öff­nung des Tri­ber­ger Weih­nachts­zau­bers im Schwarz­wald-Baar-Kreis schwer ver­letzt wor­den. Es kam zu ei­ner Ex­plo­si­on. Der 32-Jäh­ri­ge er­litt am Frei­tag Brand­ver­let­zun­gen an ei­ner Hand und kam in ei­ne Spe­zi­al­kli­nik, wie die Po­li­zei am Sams­tag be­rich­te­te. Der Mann hat­te laut Po­li­zei vor ei­nem gro­ßen Pu­bli­kum mit Ben­zin und Py­ro­tech­nik han­tiert. Die Feu­er­werks­kör­per gin­gen aber ver­mut­lich zu früh los. STUTTGART (lsw) - Mi­nis­ter­prä­si­dent Win­fried Kret­sch­mann (Grüne) will ge­nü­gend Land für den Woh­nungs­bau ge­währ­leis­ten, oh­ne die Maß­ga­ben zur Ein­däm­mung des Flä­chen­fra­ßes kom­plett über Bord zu wer­fen. „Die Flä­chen, die für den Woh­nungs­bau be­nö­tigt wer­den, wer­den zur Ver­fü­gung ge­stellt. Na­tür­lich muss da der Kampf ge­gen den Flä­chen­fraß ein Stück weit zu­rück­ste­hen“, sag­te er. „Aber man muss auch nicht al­les über den Hau­fen wer­fen, son­dern Vor­schrif­ten an­pas­sen. Wir wol­len den Kampf ge­gen den Flä­chen­ver­brauch nicht ins­ge­samt auf­ge­ben.“

Nach­bar ret­tet hilf­lo­sen Mann

RHEIN­FEL­DEN (lsw) - Ein auf­merk­sa­mer Nach­bar hat an Weih­nach­ten ei­nen hilf­lo­sen Rent­ner in Rhein­fel­den ge­ret­tet. Wie die Po­li­zei mit­teil­te, be­rich­te­te der Mann, dass in der Woh­nung sei­nes 78 Jah­re al­ten Nach­barn seit Hei­lig­abend Licht bren­ne und der Fern­se­her lau­fe. Auf Klin­geln und Klop­fen ha­be der Se­ni­or nicht re­agiert. Als die Po­li­zei ein­traf, fan­den sie den Rent­ner de­hy­driert auf dem Bett. Die Po­li­zei schrieb, der Rent­ner wä­re oh­ne sei­nen auf­merk­sa­men Nach­barn „in nächs­ter Zeit“ge­stor­ben.

Gleit­schirm­flie­ger ver­letzt sich schwer

OP­PENAU (lsw) - Beim Ab­sturz mit ei­nem Gleit­schirm im Or­ten­au­kreis ist ein 29 Jah­re al­ter Mann schwer ver­letzt wor­den. Er hat­te auf dem Flug­platz in Op­penau zum Start an­ge­setzt, als laut Po­li­zei ei­ne Luft­ver­wir­be­lung den Gleit­schirm er­fass­te und die­ser zu­sam­men­klapp­te. Der Mann stürz­te ne­ben die Start­bahn und zog sich schwe­re Ver­let­zun­gen am Ober­schen­kel zu.

Miss­glück­ter Dro­gen­han­del

HEI­DEL­BERG (lsw) - Der Ver­such zwei­er Ju­gend­li­cher, Dro­gen zu kau­fen, hat für ei­nen 16-Jäh­ri­gen in Hei­del­berg ein schmerz­haf­tes En­de ge­nom­men. Er be­kam statt Can­na­bis meh­re­re Faust­schlä­ge ins Ge­sicht und rief dann die Po­li­zei. Der un­be­kann­te Tä­ter hat­te dem 16-Jäh­ri­gen und des­sen 15-jäh­ri­gen Bru­der zu­nächst Can­na­bis ver­kauft, es ih­nen aber kurz dar­auf wie­der ab­ge­nom­men. Da kam es zum Hand­ge­men­ge.

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