110 Jour­na­lis­ten im Jahr 2015 ge­tö­tet

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - NACHRICHTEN & HINTERGRUND -

BER­LIN/WA­SHING­TON (dpa/epd) - Im Jahr 2015 sind nach An­ga­ben von „Re­por­ter oh­ne Gren­zen“welt­weit 110 Jour­na­lis­ten ge­tö­tet wor­den. Da­von ka­men min­des­tens 67 mit Si­cher­heit we­gen ih­rer Ar­beit ums Le­ben, teil­te die Or­ga­ni­sa­ti­on am Mon­tag in Ber­lin mit. Das war ei­ner mehr als 2014. „Die­se Zah­len zei­gen, dass bis­lang al­le in­ter­na­tio­na­len Be­mü­hun­gen ins Lee­re lau­fen, ge­ziel­te Ge­walt ge­gen Jour­na­lis­ten zu­rück­zu­drän­gen“, sag­te Britta Hil­pert, Vor­stands­spre­che­rin von „Re­por­ter oh­ne Gren­zen“. Welt­weit wur­den in die­sem Jahr laut ROG auch 27 Bür­ger­jour­na­lis­ten und sie­ben Me­di­en­mit­ar­bei­ter ge­tö­tet.

Al­lein 40 Pro­zent der ge­tö­te­ten Jour­na­lis­ten wur­den von Is­la­mis­ten wie al-Kai­da oder der Ter­ror­mi­liz Is­la­mi­scher Staat (IS) er­mor­det. Das ge­fähr­lichs­te Land war wie­der Sy­ri­en. Neu auf der Lis­te der für Jour­na­lis­ten ge­fähr­lichs­ten Län­der ist Frank­reich – we­gen des An­griffs auf die Re­dak­ti­on des Sa­ti­re­ma­ga­zins „Char­lie Heb­do“.

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