Rus­si­sches Staats­bal­lett tritt am 1. Ja­nu­ar in Bad Saul­gau auf

Pe­ter Tschai­kow­skys „Der Nuss­kna­cker“lässt die Zu­schau­er in die Welt der Träu­me ein­tau­chen

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - LOKALES UND SERVICE -

BAD SAUL­GAU (sz) - Das rus­si­sche Klas­si­sche Staats­bal­lett un­ter der Lei­tung von Kon­stan­tin Iwa­now führt am Frei­tag, 1. Ja­nu­ar, um 19 Uhr im Stadt­fo­rum in Bad Saul­gau Pe­ter Tschai­kow­skys „Nuss­kna­cker“auf.

Schon seit über hun­dert Jah­ren nimmt die­ses Bal­lett­mär­chen ei­nen fes­ten Platz in der Thea­ter- und Mu­sik­kul­tur der gan­zen Welt ein. Ei­ne Ge­ne­ra­ti­on folgt der an­de­ren, die Ido­le wech­seln, die Mo­de kommt und geht, aber in je­dem Win­ter füh­ren El­tern ih­re Kin­der ins Thea­ter und freu­en sich über die Ge­le­gen­heit, noch ein­mal in die zau­ber­haf­te At­mo­sphä­re die­ses Bal­letts ein­zu­tau­chen. Die Schwä­bi­sche Zei­tung ver­lost fünf­mal zwei Ein­tritts­kar­ten für das Bal­lett „ Der Nuß­kna­cker“am Frei­tag, 1. Ja­nu­ar, um 19 Uhr im Stadt­fo­rum. Ru­fen Sie heu­te von 11 bis 11.15 Uhr un­ter der Num­mer

Nur in der Kind­heit sind Traum und Wirk­lich­keit so un­trenn­bar mit­ein­an­der ver­bun­den. Al­lein in die­ser Zeit ist es mög­lich, sich von ei­nem Mo­ment zum an­de­ren in die wun­der­ba­re Mär­chen­welt zu be­ge­ben und in den schö­nen Prin­zen zu ver­lie­ben. Nur in der Kind­heit ver­spricht der Weih­nachts­baum un­ge­wöhn­li­che Aben­teu­er, und der mit­ter­nächt­li­che St­un­den­schlag kün­digt die Er­fül­lung der un­glaub­lichs­ten Wün­sche an.

Im 1892 Jahr kom­po­niert, hat „Der Nuss­kna­cker“so­fort die Her­zen des Pu­bli­kums er­obert. Die ein­zig­ar­ti­ge Par­ti­tur, die bis in un­se­re Ta­ge ih­ren Zau­ber be­wahrt hat, gilt wohl zu 07581/ 20541 an. Die ers­ten fünf An­ru­fer ge­win­nen. Wer kein Glück beim An­ruf hat, be­kommt die Ein­tritts­kar­ten na­tür­lich auch im Vor­ver­kauf und an der Ta­ges­kas­se. Recht als das po­pu­lärs­te Werk Tschai­kow­skys, das er für die Bal­lett­büh­ne schrieb.

Seit Jah­ren ist das Rus­si­sche Klas­si­sche Staats­bal­lett er­folg­reich in den deut­schen Städ­ten un­ter­wegs. Dank sei­ner ein­zig­ar­ti­gen Kunst ge­langt der Zu­schau­er in ei­ne wun­der­ba­re Welt, in der le­ben­dig ge­wor­de­ne Pup­pen tan­zen, die be­waff­ne­ten Mäu­se­scha­ren un­ter dem Druck der Spiel­zeug-Ar­mee zu­rück­wei­chen und am En­de das Gu­te und die Lie­be tri­um­phie­ren. Die be­rau­schen­de Schön­heit der Mu­sik, das tän­ze­ri­sche Kön­nen des En­sem­bles so­wie die ex­qui­si­te klas­si­sche Cho­reo­gra­phie be­sche­ren nicht nur den er­fah­re­nen Lieb­ha­bern des klas­si­schen Bal­letts, son­dern auch den klei­nen An­fän­gern ein wah­res Fest.

Ganz be­son­ders freut sich der Ver­an­stal­ter auf die klei­nen Zu­schau­er, für die ein spe­zi­el­les Ra­batt­sys­tem ent­wi­ckelt wur­de. Schü­ler sämt­li­cher Bal­let­tschu­len er­war­tet ein be­son­de­res Er­leb­nis: sie dür­fen für ei­nen Abend in die Bal­lett­welt ein­tau­chen, Back­s­tage-Stim­mung ge­nie­ßen und die pro­fes­sio­nel­len Tän­zer auf der Büh­ne be­wun­dern. Au­ßer­dem bie­tet der En­sem­ble­lei­ter und er­fah­re­ne Cho­reo­graph und Tanz­päd­ago­ge Iwa­now den klei­nen Bal­lett­lieb­ha­bern die Mög­lich­keit, am Tag der Vor­stel­lung an ei­nem Work­shop teil­zu­neh­men und an- schlie­ßend dem En­sem­ble bei der Pro­be zu­zu­schau­en. Die­ses An­ge­bot gilt für die ört­li­chen Bal­let­tschu­len. Kar­ten an al­len be­kann­ten Vor­ver­kaufs­stel­len. Mehr Info un­ter

www. klas­si­sches- bal­lett. com schlech­te Stim­mung? Nein – bes­te Vor­aus­set­zun­gen für ei­nen ge­lun­ge­nen Ur­laub. ( Hel­mut Glaßl, * 1950, Thü­ring. Apho­ris­ti­ker) Au­ßer­dem & so­wie­so: In den Fe­ri­en be­kom­men wir das Pri­vi­leg der Tie­re zu­rück: zu schla­fen, wenn wir mü­de sind. ( Wal­ter Lu­din, * 1945, Schwei­zer Jour­na­list, Re­dak­teur) Aus der Bi­bel: Es gibt kei­nen Men­schen, der Macht hat über den Wind, so­dass er den Wind ein­schlie­ßen könn­te. Es gibt kei­ne Macht über den Ster­be­tag. Es gibt im Krieg kei­nen Ur­laub. ( Koh 8,8) Na­mens­ta­ge: Da­vid, Ta­ma­ra, Jes­si­ca Heu­te vor 26 Jah­ren: 1989: Die Re­gie­rung der DDR be­schließt, den Ab­bau der Ber­li­ner Mau­er kom­mer­zi­ell zu nut­zen. Zwan­zig sym­bo­li­sche Mau­er­stei­ne wer­den von Ber­lin nach Is­ra­el, Pa­läs­ti­na, Ko­rea, Zy­pern, Je­men und an an­de­re Or­te ver­schickt, wo Tei­lung und Grenz­er­fah­rung den All­tag prä­gen. Dort die­nen die St­ei­ne Künst­lern als Lein­wand für die Aus­ein­an­der­set­zung mit dem The­ma „ Mau­er“.

FOTO: ALE­XEY FEDOSKIN

„ Der Nuss­kna­cker“wird im Stadt­fo­rum auf­ge­führt.

FOTO: AL­LE KUNSTENS

Mar­vin Su­ckut mo­de­riert den Poe­try- Slam.

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