Frie­den im täg­li­chen Um­feld in­ten­siv le­ben

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - MEINUNG & DIALOG - Wir freu­en uns über Ih­re Brie­fe. Bit­te ha­ben Sie aber Ver­ständ­nis da­für, dass wir für die Ver­öf­fent­li­chung ei­ne Aus­wahl tref­fen und uns auch Kür­zun­gen vor­be­hal­ten müs­sen. Le­ser­zu­schrif­ten stel­len kei­ne re­dak­tio­nel­len Bei­trä­ge dar. An­ony­me Zu­schrif­ten könn

Gro­ßen Re­spekt für die Lich­ter­ket­ten­ak­ti­on ge­gen Ter­ror und Ge­walt von Horst Fal­len­beck. Scha­de, dass sie in der vor­weih­nacht­li­chen Ge­schäf­tig­keit ziem­lich un­ter­ging und nur we­ni­ge Men­schen zum Mit­ma­chen mo­ti­vier­te.

Lei­der müs­sen wir täg­lich be­un­ru­hi­gen­de Nach­rich­ten über Ge­walt in der Re­gi­on und Ter­ror in der Welt ver­neh­men. Es soll­te ei­ne selbst­ver­ständ­li­che Bot­schaft sein: Wir wol­len die­se Ge­walt nicht! Nicht die ei­nes Abu Ba­kr al-Bagh­da­di, nicht die ei­nes NSU und auch nicht je­ne, die von der ver­gan­ge­nen Grö­ße ei­ner So­wjet­uni­on träumt.

Es stellt sich ge­ne­rell die Fra­ge, ob Ge­walt sinn­voll mit Ge­gen­ge­walt be­kämpft wer­den kann. Be­frie­di­gen­de Ant­wor­ten fal­len schwer. Die Ar­beit an den tie­fe­ren Ur­sa­chen der Ge­walt ist in der Re­gel unbequem und muss die ei­ge­ne Po­si­ti­on in­fra­ge stel­len. Bei ehr­li­chem An­schau­en heißt es dann sel­ten „Wei­ter wie bis­her“.

Was kön­nen wir al­so tun, um den ge­fähr­de­ten Frie­den zu be­wah­ren? Wer­den wir uns der Be­deu­tung des Frie­dens be­wusst und ver­su­chen wir, ihn in un­se­rem täg­li­chen Um­feld in­ten­siv zu le­ben. Das strahlt aus wie Weih­nach­ten. Wolf­gang Rauch,

Amtzell

Lie­be Le­se­rin­nen, lie­be Le­ser, Schwä­bi­sche Zei­tung Karl­stra­ße 16 88212 Ra­vens­burg Fax-Nr. 0751 / 295599-1499 Le­ser­brie­fe@schwa­ebi­sche­zei­tung.de

Sau­di- Ara­bi­en ... Sor­ge geht um. Zum Ar­ti­kel „ Lich­ter­ket­te mit dunk­len Stel­len“( 21.12.):

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