Ba­bys sind sel­ten pünkt­lich – Heb­am­me rät zur Ge­duld

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - FAMILIE -

BAI­ER­BRUNN (dpa) - Wenn Frau­en­ärz­te der Schwan­ge­ren den er­war­te­ten Ent­bin­dungs­ter­min nen­nen, soll­ten sie im­mer da­zu sa­gen: Das ist der be­rech­ne­te Ter­min, aber Ba­bys hal­ten sich sel­ten dar­an. Nur vier Pro­zent wer­den tat­säch­lich an die­sem Tag ge­bo­ren, mehr als 40 Pro­zent da­nach. „Ei­ne Ge­burt zwi­schen der 37. und 42. Schwan­ger­schafts­wo­che ist nor­mal”, sagt Chris­tia­ne Schwarz, Heb­am­me und Ge­sund­heits­wis­sen­schaft­le­rin an der Me­di­zi­ni­schen Hoch­schu­le Han­no­ver. Ist der er­war­te­te Tag X ver­stri­chen, rät sie erst mal zu Ge­duld. Nach heu­ti­ger Er­kennt­nis ist ei­ne künst­li­che Ge­burts­ein­lei­tung bei an­sons­ten pro­blem­lo­ser Schwan­ger­schaft gleich nach dem ver­stri­che­nen Ter­min nicht nö­tig.

Ro­te Wan­gen deu­ten auf ers­tes Zähn­chen hin

HAM­BURG (dpa) - Mit den ers­ten Zäh­nen be­ginnt für El­tern und Ba­bys oft ei­ne un­ru­hi­ge Zeit. Aber wor­an er­ken­nen El­tern, dass das Ba­by zahnt – und des­halb wo­mög­lich nör­gelt? Ers­te Zei­chen sind oft ro­te Wan­gen beim Kind – durch die stär­ke­re Durch­blu­tung – so­wie viel Spu­cke, heißt es in der Zeit­schrift „Ba­by und Fa­mi­lie“. Au­ßer­dem ste­cken sich zah­nen­de Kin­der oft Fin­ger oder die gan­ze Faust in den Mund, man­che quen­geln und schla­fen schlecht. Sind sich die El­tern nicht si­cher, ob ein Zahn die Ur­sa­che ist, soll­ten sie zum Kin­der­arzt ge­hen.

Kin­der auf der Roll­trep­pe nicht auf den Arm neh­men

KÖLN (dpa) - El­tern soll­ten ein Kind, das schon lau­fen kann, auf der Roll­trep­pe bes­ser nicht auf den Arm neh­men. Si­che­rer sei, das Kind ne­ben sich zu stel­len und an die Hand zu neh­men, er­läu­tert der TÜV Rhein­land. Wie der Er­wach­se­ne, soll­te das Kind mit dem Ge­sicht nach vor­ne ste­hen – Müt­ter und Vä­ter ste­hen oh­ne das Kind auf dem Arm sta­bi­ler und ha­ben so ei­ne Hand frei, um sich am Hand­lauf fest­zu­hal­ten. Das hat laut TÜV ei­nen wei­te­ren Vor­teil: Der Er­wach­se­ne steht zwi­schen dem Kind und der Sei­ten­wand mit Hand­lauf, wo ein bis zu vier Mil­li­me­ter brei­ter Spalt zu den Stu­fen ist. Kin­der könn­ten dort mit Fü­ßen, Schnür­sen­keln oder Ja­cken­kor­deln hän­gen blei­ben und sich ver­let­zen.

FOTO: PJ KIERZKOWSKI

In der Re­gel bre­chen die un­te­ren Schnei­de­zäh­ne nach sechs Mo­na­ten durch.

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