Ers­te-Hil­fe-Kurs kann El­tern Si­cher­heit ge­ben

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - FAMILIE -

BAI­ER­BRUNN (dpa) - Be­sorg­ten El­tern kann es Si­cher­heit ge­ben, ei­nen Ers­te-Hil­fe-Kurs zu be­su­chen. Auch wenn das Kind et­wa we­gen ei­nes an­ge­bo­re­nen Herz­feh­lers ein ge­sund­heit­li­ches Ri­si­ko trägt, kann das sinn­voll sein. Dar­auf weist Ralf Huth, ärzt­li­cher Lei­ter der in­ter­dis­zi­pli­nä­ren Kin­der­in­ten­siv­sta­ti­on der Uni­ver­si­täts­me­di­zin Mainz, in der Zeit­schrift „Ba­by und Fa­mi­lie“hin. Denn dann lernt man, was im Ernst­fall zu tun ist. Bei ei­ner Wie­der­be­le­bung soll­te man bei Kin­dern zu­nächst kon­trol­lie­ren, ob die Atem­we­ge frei sind und Fremd­kör­per ge­ge­be­nen­falls ent­fer­nen.

Re­agiert das Kind nicht, gibt man fünf kur­ze Atem­spen­den. Da­nach folgt die Herz­mas­sa­ge im Wech­sel: 15 -mal drü­cken, zwei­mal be­at­men. „Das soll­te man ei­ne Mi­nu­te ma­chen und dann den Not­arzt ru­fen“, sagt Huth und be­ru­higt: „Kind­li­che Not­fäl­le sind sel­ten und ma­chen nur et­wa drei Pro­zent der Fäl­le ei­nes Not­arz­tes aus.“

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