WHO: Gui­nea frei von Ebo­la

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - PANORAMA -

GENF (AFP) - Zwei Jah­re nach dem Ebo­la-Aus­bruch im west­afri­ka­ni­schen Gui­nea hat die Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­ti­on (WHO) das Land of­fi­zi­ell als Ebo­la-frei be­zeich­net. „Die WHO er­klärt das En­de der Über­tra­gung des Ebo­la-Vi­rus in der Re­pu­blik Gui­nea“, teil­te die UN-Or­ga­ni­sa­ti­on am Di­ens­tag mit. Die letz­te be­kann­te Ebo­la-Pa­ti­en­tin war ein neu­ge­bo­re­nes Ba­by, das mit dem Vi­rus zur Welt kam. Es war am 16. No­vem­ber für ge­heilt er­klärt wor­den. An­schlie­ßend be­gann ein Count­down von 42 Ta­gen – dop­pelt so viel wie die In­ku­ba­ti­ons­zeit. Die­ser Zei­t­raum wird be­nö­tigt, um ein Land für vi­rus­frei zu er­klä­ren.

Durch die jüngs­te Ebo­la-Epi­de­mie wur­den laut WHO bei ins­ge­samt 29 000 re­gis­trier­ten Fäl­len in den be­trof­fe­nen Län­dern rund 11 300 Men­schen ge­tö­tet. Ne­ben Gui­nea wa­ren Sier­ra Leo­ne und Li­be­ria schwer be­trof­fen. Ein­zel­ne Fäl­le gab es auch in Ma­li, Ni­ge­ria und im Se­ne­gal.

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