WWF-Bi­lanz 2015: So vie­le Ar­ten ge­fähr­det wie nie

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - WISSEN - FOTO: DPA

Die Viel­falt von Tie­ren und Pflan­zen auf der Welt schwin­det Na­tur­schüt­zern zu­fol­ge zu­se­hends. Mehr als 23 000 Ar­ten gel­ten zum Jah­res­wech­sel als be­droht, wie die Um­welt­stif­tung WWF bi­lan­zier­te. Nie zu­vor ha­be die Ro­te Lis­te ge­fähr­de­ter Ar­ten mehr Ein­trä­ge ver­bucht. Als Ver­lie­rer 2015 wer­tet der WWF et­wa Ele­fan­ten und Nas­hör­ner, die in Afri­ka in gro­ßer Zahl ge­wil­dert wür­den. Ei­ne Seu­che de­zi­mier­te 2015 den Be­stand an Sai­ga-An­ti­lo­pen (sie­he Foto) in Ka­sachs­tan: Dort sei­en im Früh­jahr bis zu 85 000 Ex­em­pla­re ver­en­det. Ex­per­ten neh­men an, dass Um­welt­fak­to­ren ei­ne Rol­le spiel­ten. Licht­bli­cke gab es bei ei­ni­gen ganz sel­te­nen Ar­ten: Die Po- pu­la­ti­on des Ibe­ri­schen Luch­ses et­wa ha­be sich wie­der auf mehr als 300 Ex­em­pla­re er­höht. Dank ei­nes Schutz­ge­biets in Russ­land ge­be es in­zwi­schen auch wie­der rund 70 Amur-Leo­par­den. Ei­ne gu­te Nach­richt gibt es auch vom Gro­ßen Pan­da: Des­sen Po­pu­la­ti­on sei wie­der auf mehr als 1860 Tie­re an­ge­wach­sen. (dpa)

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