Eis­bahn sprengt al­ten Be­su­cher­re­kord

Schon jetzt liegt die Be­su­cher­zahl bei 10 000 – Händ­ler sind mit dem Um­satz zu­frie­den

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - SIGMARINGEN - Von Chris­toph War­ten­berg

SIG­MA­RIN­GEN - Die Eis­bahn „Sig­ma­rin­gen on Ice“vor dem Rat­haus er­freut sich in die­sem Jahr ei­nes grö­ße­ren Zu­spruchs, als im ver­gan­ge­nen Jahr. Das be­stä­ti­gen über­ein­stim­mend Stadt­ver­wal­tung und die Händ­ler an der Eis­bahn. Das an­hal­tend gu­te Wetter und ei­ne güns­ti­ge Ver­tei­lung der Fei­er­ta­ge ha­ben die­se Ent­wick­lung be­güns­tigt. Be­reits jetzt ver­zeich­nen die Ver­an­stal­ter mit Stich­tag vom 28. De­zem­ber 10 000 Be­su­cher, das sind deut­lich mehr als im Vor­jahr.

Und die Eis­bahn bleibt noch bis zum 6. Ja­nu­ar ge­öff­net, es kann al­so noch ein neu­er Re­kord auf­ge­stellt wer­den. „Ins­ge­samt ha­ben in der Sai­son 2014/15 et­wa 11 500 Per­so­nen die Eis­bahn be­sucht“, sagt Lena Mau­te, Lei­te­rin des Stadt­mar­ke­tings. Zum glei­chen Zeit­punkt wur­den im ver­gan­ge­nen Jahr erst 9000 Be­su­cher ge­zählt, so­dass man schon jetzt über zehn Pro­zent Zu­wachs ver­bucht. In den Jah­ren da­vor be­weg­ten sich die Be­su­cher­zah­len im glei­chen Rah­men wie 2014/15.

Auch die Händ­ler an der Eis­bahn sind zu­frie­den. Micha­el Lehr stellt fest: „Dies­mal ist mehr los“. Zwei Sams­ta­ge sei­en güns­ti­ger ge­le­gen, und zum Über­fluss ha­be auch das Wetter mit­ge­spielt. „Du kannst ja in Sig­ma­rin­gen zwi­schen den Jah­ren nicht all­zu viel un­ter­neh­men“, sagt er, „aber die El­tern küm­mern sich drum und kom­men dann in die Stadt zur Eis­bahn.“Un­ter den Händ­lern an der Bahn herr­sche ein gu­ter Zu­sam­men­halt, das ma­che das Ar­bei­ten in die­ser Zeit an­ge­neh­mer.

Auf die Strei­chung der Sil­ves­ter­fei­er re­agiert Lehr po­si­tiv. „Das fin­de ich gut. Die Leu­te kom­men oh­ne­hin erst kurz vor Mit­ter­nacht, brin­gen ih­re ei­ge­nen Ge­trän­ke mit und sind nach dem Feu­er­werk auch schnell wie­der ver­schwun­den“, weiß Lehr aus Er­fah­rung. Da sei dann der gan­ze Abend ka­putt und nichts ver­dient. „Jetzt kann ich nach 26 Jah­ren, die ich in die­ser Bran­che ar­bei­te, auch mal selbst fei­ern, das ist doch toll“, meint er. Es sei we­sent­lich bes­ser, statt an Sil­ves­ter an Neu­jahr auf­zu­ma­chen. Dann kä­me we­nigs­tens Kund­schaft. Oh­ne­hin ist Lehr der An­sicht, dass man mehr Abend­ver­an­stal­tun­gen ins Pro­gramm auf­neh­men soll­te. So kön­ne man si­cher die Um­sät­ze noch ein­mal stei­gern. „Öff­nung an Neu­jahr ist gut“Jo­na­than Schuler ist seit Jah­ren mit sei­nem Flamm­ku­chen-Stand an der Eis­bahn prä­sent. „Ich freue mich, dass ich da sein darf“, sagt er und meint auch, dass es in die­ser Sai­son bes­ser lau­fe als in den Vor­jah­ren. „Ich bin zu­frie­den, es läuft sehr gut. Den Grund sieht er im Wetter. Die Strei­chung der Sil­ves­ter­fei­er emp­fin­det er für sich per­sön­lich gut und ent­span­nend, glaubt aber, dass die Stamm­be­su­cher ent­täuscht sein wer­den, wenn sie Sil­ves­ter zu Hau­se fei­ern müs­sen. Er hät­te sich vor­stel­len kön­nen, dass man die Fei­er im klei­ne­ren Rah­men ge­stal­tet hät­te, „oh­ne teu­ren DJ, ganz nor­mal, mit Mu­sik aus der Kon­ser­ve.“Die Öff­nung an Neu­jahr fin­det auch er gut.

Jetzt geht das Win­te­revent in den Schluss­spurt. Am 2. Ja­nu­ar gibt es um 19 Uhr noch „Al­fons on Ice“, die Eis­dis­co mit „DJ Fun­ky Ri­car­do“aus dem Al­fon­sX, be­vor am 7. Ja­nu­ar Bahn und Hüt­ten wie­der bis zum nächs­ten Mal ein­ge­packt wer­den.

FOTO: ARCHIV

Pau­la Print, die En­te der SZ, und Si­gi, das Sig­ma­rin­ger Mas­kott­chen, freu­en sich an der Eis­bahn.

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