Nah­les be­dau­ert „ver­här­te­te Fron­ten“bei Ren­ten­plä­nen

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - NACHRICHTEN & HINTERGRUND -

BERLIN (dpa) - Ei­ne schnel­le Lö­sung im Ko­ali­ti­ons­streit um die Ost-West-Ren­ten­an­glei­chung ist nicht in Sicht. Auch über die grund­sätz­li­che Aus­rich­tung der Ren­ten­po­li­tik ver­tief­te sich die Kluft zwi­schen Uni­on und SPD. Bun­des­so­zi­al­mi­nis­te­rin Andrea Nah­les (SPD) be­dau­er­te den Kon­flikt um die Fi­nan­zie­rung der ge­plan­ten Ost-West-An­glei­chung. „Na­tür­lich gibt es of­fen­sicht­lich ver­här­te­te Po­si­tio­nen, die mich über­ra­schen“, sag­te Nah­les am Mitt­woch in Berlin. „Wir tref­fen uns, Herr Schäu­b­le und ich, zeit­nah, und dann klä­ren wir das“, be­kräf­tig­te Nah­les. Uni­on und SPD wol­len die Ren­ten in Ost und West bis 2025 voll an­glei­chen. Die Kos­ten von 3,9 Mil­li­ar­den Eu­ro sol­len laut Nah­les aus Steu­ern fi­nan­ziert wer­den – Schäu­b­le will ei­ne Fi­nan­zie­rung aus der Ren­ten­kas­se.

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