Trump will sich als Un­ter­neh­mer zu­rück­zie­hen

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - NACHRICHTEN & HINTERGRUND -

NEW YORK (dpa) - Do­nald Trump will sich nach ei­ge­nen An­ga­ben als US-Prä­si­dent kom­plett aus sei­nen Un­ter­neh­men zu­rück­zie­hen. Der Schritt sei recht­lich nicht zwin­gend, er wol­le sich aber voll und ganz auf die Staats­ge­schäf­te kon­zen­trie­ren, schrieb der 70-Jäh­ri­ge auf Twit­ter. „Die Prä­si­dent­schaft ist die bei Wei­tem wich­ti­ge­re Auf­ga­be.“

Hun­dert­tau­sen­de neh­men Ab­schied von Fi­del Cas­tro

HAVANNA (dpa) - Hun­dert­tau­sen­de Men­schen ha­ben in Ku­ba Ab­schied von dem ver­stor­be­nen Re­vo­lu­ti­ons­füh­rer Fi­del Cas­tro ge­nom­men. Auch meh­re­re Staats- und Re­gie­rungs­chefs, ehe­ma­li­ge Prä­si­den­ten und Wür­den­trä­ger aus al­ler Welt ver­sam­mel­ten sich auf dem Platz der Re­vo­lu­ti­on in der Haupt­stadt Havanna. Am Mitt­woch war ein Mi­li­tär­fahr­zeug be­glei­tet von „Vi­va Fi­del“-Ru­fen ge­star­tet, das die Ur­ne mit der Asche Castros über die gan­ze In­sel trans­por­tie­ren soll. Am Sonn­tag soll die Ur­ne in San­tia­go de Cu­ba bei­ge­setzt wer­den.

Frie­dens­ver­trag in Ko­lum­bi­en ist fast be­sie­gelt

BOGOTÁ (dpa) - Der Frie­dens­ver­trag zwi­schen der ko­lum­bia­ni­schen Re­gie­rung und den lin­ken Farc-Re­bel­len hat ei­ne vor­ent­schei­den­de Hür­de ge­nom­men. Nach über zwölf St­un­den De­bat­te vo­tier­te der Se­nat ein­stim­mig für die An­nah­me des über­ar­bei­te­ten Ab­kom­mens. Es war in ei­nem Re­fe­ren­dum am 2. Ok­to­ber vom Volk mit knap­per Mehr­heit ab­ge­lehnt wor­den. Da for­mell ei­ne Zu­stim­mung des Vol­kes nicht not­wen­dig ist, soll er nun im zwei­ten An­lauf nur vom Kon­gress ver­ab­schie­det wer­den. Al­ler­dings nah­men die Ver­tre­ter der Par­tei Cen­tro De­mo­crá­ti­co von Ex-Prä­si­dent Ál­va­ro Uri­be, ein Geg­ner des Ab­kom­mens, nicht an der Ab­stim­mung teil.

Fast 70 000 Men­schen in Aleppo auf der Flucht

ALEPPO (dpa) - Die Zahl der To­ten und Flücht­lin­ge in der um­kämpf­ten nord­sy­ri­schen Groß­stadt Aleppo steigt dra­ma­tisch. Durch Kämp­fe in den Re­bel­len­vier­teln und Luft­an­grif­fe wur­den fast 70 000 Men­schen ver­trie­ben, wie die Sy­ri­sche Be­ob­ach­tungs­stel­le für Men­schen­rech­te mel­de­te. Min­des­tens 21 Zi­vi­lis­ten, dar­un­ter Kin­der, star­ben am Mitt­woch in Ost-Aleppo durch Ar­til­le­rie­be­schuss. Dut­zen­de wur­den ver­letzt. Men­schen­recht­ler und Ak­ti­vis­ten mach­ten das Re­gime für den An­griff ver­ant­wort­lich.

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