Be­ar­bei­te­ter St­ein soll Wei­her­damm ver­schö­nern

Wal­der Ge­mein­de­rat stimmt Kauf ei­nes Kunst­werks von Cor­ne­li­us Ha­cken­bracht zu

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - WALD/STETTEN AM KALTEN MARKT -

WALD (ck) - Im Zu­ge des Aus­baus der Von-We­cken­stein-Stra­ße wird auf der Damm­kro­ne des Wei­her­damms ein künst­le­risch be­ar­bei­te­ter St­ein auf­ge­stellt. Das hat der Ge­mein­de­rat Wald in sei­ner Sit­zung am Di­ens­tag­abend mehr­heit­lich ent­schie­den. Die Kos­ten für den St­ein be­tra­gen in­klu­si­ve des Trans­ports 4800 Eu­ro. Den St­ein hat der Wal­der Künst­ler Cor­ne­li­us Ha­cken­bracht be­ar­bei­tet.

Be­reits bei den Be­ra­tun­gen zur Neu­ge­stal­tung des Rat­haus­plat­zes war dis­ku­tiert wor­den, ob ein St­ein­kunst­werk dort auf­ge­stellt wer­den soll. „Das hat sich da­mals sehr schnell zer­schla­gen“, blick­te Bür­ger­meis­ter Wer­ner Mül­ler am Di­ens­tag zu­rück. Aus Platz­grün­den sei die Idee ver­wor­fen wor­den. Land för­dert Gestal­tung Das The­ma blieb aber im Ge­spräch. Für den Aus­bau der Von-We­cken­stein-Stra­ße ge­be es Geld aus dem Ent­wick­lungs­pro­gramm Länd­li­cher Raum (ELR), und die­ses for­de­re auch ei­ne Gestal­tung des Um­felds, sag­te Wer­ner Mül­ler. Die­ser For­de­rung kön­ne die Ge­mein­de mit dem ge­stal­te­ten St­ein Rech­nung tra­gen.

In­zwi­schen sei ein neu­er Platz für ein Kunst­werk ge­fun­den wor­den: das Ve­sper­plätz­le beim Klost­erwei­her. Der Platz be­fin­de sich nicht im Ei­gen­tum der Ge­mein­de, son­dern in dem der Schwes­tern der Hei­li­gen Li­o­ba. Er ha­be mit ih­nen ge­spro­chen, sag­te Wer­ner Mül­ler. „Wenn wir das ma­chen, sind sie da­mit ein­ver­stan­den.“Es wer­de ei­ne Art Nut­zungs­ver­trag ab­ge­schlos­sen, in dem die Schwes­tern die Auf­stel­lung des St­ei­nes ge­stat­ten. Der St­ein blei­be im Ei­gen­tum der Ge­mein­de. Zur Aus­wahl für die Ge­mein­de­rä­te stan­den zwei St­ei­ne. Ei­ne klei­ne­re Ab­ord­nung der Rä­te hat­te sich die St­ei­ne im Vor­feld der Sit­zung an­ge­schaut. Zu ent­schei­den war, ob bei­de St­ei­ne ge­kauft wer­den sol­len oder ei­ner oder gar kein St­ein ge­kauft und auf­ge­stellt wer­den soll. In­grid Til­les­sen (CDU) sprach sich da­für aus, ei­nen St­ein zu kau­fen und auf­zu­stel­len. „Ich den­ke, da­mit ma­chen wir nichts ver­kehrt“, sag­te sie. Cle­mens Vee­ser (Un­ab­hän­gi­ge Lis­te) war an­de­rer Mei­nung. „Ich ha­be mit Kunst nicht viel am Hut, das ge­be ich of­fen zu“, schick­te Vee­ser vor­aus. Er hal­te am Ve­sper­plätz­le eher ei­ne Bank oder ei­nen Tisch für sinn­voll. Nie­mand will zwei St­ei­ne Wer­ner Mül­ler deu­te­te an, dass die Kos­ten für das Kunst­werk teil­wei­se durch die För­de­rung durch das Ent­wick­lungs­pro­gramm Länd­li­cher Raum ab­ge­deckt wä­ren. Da­für zwei St­ei­ne an­zu­schaf­fen, plä­dier­te nie­mand. Sie­ben Rä­te stimm­ten da­für, ei­nen der bei­den St­ei­ne zu kau­fen und auf­zu­stel­len, vier stimm­ten da­ge­gen, drei ent­hiel­ten sich.

Zu klä­ren war noch, ob der St­ein, der be­reits Pa­ti­na an­ge­setzt hat, so be­las­sen oder aber ab­ge­schlif­fen wer­den soll, da­mit er neu aus­sieht. Die ei­nen fän­den die Pa­ti­na schön, die an­de­ren hät­ten es lie­ber, wenn der St­ein ab­ge­strahlt wür­de, da­mit er neu aus­se­he, er­läu­ter­te Wer­ner Mül­ler die un­ter­schied­li­chen Ge­schmä­cker. Für den Vor­schlag, den St­ein ab­zu­strah­len, fand sich kei­ne Mehr­heit. Da­mit bleibt er im jet­zi­gen Zu­stand.

FOTO: CHRIS­TOPH KLA­WIT­TER

Die­sen St­ein wäh­len die Ge­mein­de­rä­te aus Wald für den Wei­her­damm aus. Dar­über wur­de in ei­ner Sit­zung am Di­ens­tag ge­stimmt.

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