Cem­ba­lis­tin gibt ein Kon­zert

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - MESSKIRCH -

MESSKIRCH (sz) - Das Bil­dungs­werk Meß­kirch und die Aka­de­mie Alb-Bo­den­see la­den für Sams­tag, 3. De­zem­ber, um 19.30 Uhr zu ei­nem Stu­di­oKon­zert ins Haus der Mu­sik ein. Die ös­ter­rei­chi­sche Cem­ba­lis­tin So­phie Na­war­ra spielt auf ih­rem Cem­ba­lo Wer­ke aus dem sieb­zehn­ten Jahr­hun­dert von Hen­ry Pur­cell, Gi­ro­la­mo Fres­co­bal­di, sei­nes Schü­lers Jo­hann Ja­cob Fro­ber­ger, des­sen Freund Lou­is Cou­pe­r­in und Jo­hann Pa­chel­bel, dem „Meis­ter des schö­nen De­tails“. Das ge­spiel­te In­stru­ment ist ein von Win­fried Hackl ge­bau­tes Cem­ba­lo nach Gre­go­ri (An­fang 18. Jahr­hun­dert) im ita­lie­ni­schen Stil. Ei­ne kur­ze Ein­füh­rung fasst die Ge­schich­te des Cem­ba­los zu­sam­men, das drei Jahr­hun­der­te die Mu­sik­sze­ne be­herrsch­te. Kom­po­nis­ten wie Bach, Hän­del, Mo­zart und Beet­ho­ven schrie­ben Wer­ke, ehe das Cem­ba­lo vom For­t­epia­no ver­drängt, um 1880 wie­der ent­deckt zu wer­den und nach dem Zwei­ten Welt­krieg im Zu­ge der Hin­wen­dung zur Al­ten Mu­sik und his­to­ri­schen Auf­füh­rungs­pra­xis ei­ne un­er­war­te­te Re­nais­sance zu er­le­ben. So­phie Na­war­ra gibt Er­läu­te­run­gen zu den ge­spiel­ten Wer­ken und steht nach dem Kon­zert noch für Fra­gen zur Ver­fü­gung.

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