Der ESA-Mi­nis­ter­rat

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - WISSEN -

Der Mi­nis­ter­rat ist das höchs­te Ent­schei­dungs­gre­mi­um der Eu­ro­päi­schen Welt­raum­or­ga­ni­sa­ti­on ESA. Al­le zwei bis drei Jah­re tref­fen sich die zu­stän­di­gen Mi­nis­ter der 22 Mit­glied­staa­ten, um die gro­ßen Li­ni­en der eu­ro­päi­schen Raum­fahrt fest­zu­le­gen. Da­bei geht es vor al­lem ums Geld: um grund­sätz­li­che Zu­sa­gen, wie viel für die ein­zel­nen Pro­gram­me zur Ver­fü­gung ste­hen soll und wie viel je­des Land bei­steu­ert. Bei Ab­stim­mun­gen hat je­der Mit­glied­staat ei­ne Stim­me. Je nach The­ma gibt es un­ter­schied­li­che An­for­de­run­gen, wie vie­le von ih­nen zu­stim­men müs­sen. Bei frei­wil­li­gen Pro­gram­men reich­te es et­wa auch, wenn ei­ni­ge we­ni­ge Staa­ten das nö­ti­ge Geld be­reit­stel­len – dann muss es gar kei­ne Mehr­heit ge­ben. Al­le vier Jah­re wählt der Mi­nis­ter­rat den Ge­ne­ral­di­rek­tor der ESA. Seit 2015 ist dies der Deut­sche Jan Wör­ner. Zu­letzt tra­fen die Mi­nis­ter sich 2014 in Lu­xem­burg, da­mals wur­de die Ent­wick­lung der neu­en eu­ro­päi­schen Trä­ger­ra­ke­te Aria­ne 6 auf den Weg ge­bracht. (dpa)

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