Ein IS-Op­fer be­rich­tet

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - SEITE DREI -

Die dies­jäh­ri­ge Weih­nachts­ak­ti­on der „Schwä­bi­schen Zei­tung“un­ter­stützt Min­der­hei­ten im Nord­irak. Als die Ter­ror­or­ga­ni­sa­ti­on Is­la­mi­scher Staat Chris­ten und Je­si­den ver­trieb, fiel das Mäd­chen Ami­na in die Hän­de von Abu Ba­kr al-Bagh­da­di. Der selbst­er­nann­te Chef des IS miss­brauch­te Ami­na und an­de­re Mäd­chen in der sy­ri­schen Stadt Rak­ka. Durch Wa­ge­mut und die Hil­fe von Sy­rern, die ge­gen den IS sind, ge­lang Ami­na die Flucht. Heu­te lebt sie un­ter ei­ner neu­en Iden­ti­tät in Deutsch­land. Der Psy­cho­lo­ge Jan Il­han Ki­zil­han aus Vil­lin­genSchwen­nin­gen hat in Ami­nas Na­men ih­re Ge­schich­te auf­ge­schrie­ben. Wir ver­öf­fent­li­chen mit freund­li­cher Ge­neh­mi­gung des Ver­lags ei­nen ge­kürz­ten Aus­zug aus dem so­eben er­schie­ne­nem Buch „Die Psy­cho­lo­gie des IS – Die Lo­gik der Mas­sen­mör­der“von Jan Il­han Ki­zil­han und Alex­an­dra Ca­ve­li­us (Eu­ro­pa Ver­lag Ber­lin 2016).

FO­TO: PR

Jan Il­han Ki­zil­han

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