Rui­ne lie­fert stim­mungs­vol­le Ku­lis­se

Weih­nachts­markt auf der Rui­ne Horn­stein zieht wie­der vie­le Be­su­cher an.

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - ERSTE SEITE - Von Sa­bi­ne Rösch

HORN­STEIN - Zum Auf­takt des Horn­stei­ner Weih­nachts­mark­tes am ver­gan­ge­nen Sams­tag gab es strah­len­den Son­nen­schein. Mit dem Son­nen­un­ter­gang zo­gen dann Ne­bel­schwa­den um die Ge­mäu­er, die sich auch am Sonn­tag um die Stän­de leg­ten. So ent­stand ein be­son­de­res, fast mys­ti­sches Am­bi­en­te. Die Gäs­te und die Aus­stel­ler ge­nos­sen den Markt sicht­lich.

Ei­ne Ab­ord­nung der neu for­mier­ten Ju­gend­mu­sik­ka­pel­le Bin­gen/ Sig’dorf/Laiz/Scheer stimm­te die Gäs­te mit Weih­nachts­lie­dern ein, so­dass sich be­reits zu Markt­be­ginn der In­nen­hof der Rui­ne mit zahl­rei­chen Be­su­chern füll­te. Der strah­len­de Sams­tag­mit­tag wur­de von Mas­sen von Spa­zier­gän­gern ge­nutzt, um zum Weih­nachts­markt zu ge­hen und es sich mit Punsch oder Glüh­wein, mit herz­haf­ten Den­net­le oder sü­ßen Scho­ko­früch­ten ad­vent­lich gut ge­hen zu las­sen. Den­net­le der Land­frau­en stel­len sich als Lieb­lings­ge­richt her­aus Fran­zis­ka End­res aus Aach-Linz ist Markt­aus­stel­le­rin der ers­ten St­un­de. Mit selbst ge­strick­ten und ge­näh­ten Ar­ti­keln kom­me sie ger­ne nach Horn­stein, weil die ganz be­son­de­re At­mo­sphä­re mit dem Charme der Rui­ne sonst nir­gend­wo zu fin­den sei. Ähn­lich äu­ßern sich Chris­tel Pa­wel aus Krau­chen­wies und An­ge­li­que Rie­ken-Grom aus Men­gen, die mit haus­ge­mach­ten Le­cke­rei­en nur auf dem Horn­stei­ner Markt zu fin­den sind. An­na Gron­bach aus En­netach ist zum ers­ten Mal mit ih­rer krea­ti­ven Mo­de­mar­ke „Anna­nas“, Mo­de für Klein­kin­der, auf dem Horn­stei­ner Markt. Die Mo­de­de­si­gne­rin hat zwei Jah­re lang ver­sucht, ei­nen Stand beim Weih­nachts­markt zu be­kom­men. Dass es nun end­lich ge­klappt hat, freut sie um­so mehr. Seit sie als Be­su­che­rin das ein­zig­ar­ti­ge Am­bi­en­te ge­spürt ha­be, sei es ihr Wunsch ge­we­sen, selbst ei­nen Stand zu be­trei­ben.

Die wech­seln­den Vor­füh­run­gen auf der Büh­ne, die dank des För­der­ver­eins erst vor zwei Wo­chen ein neu­es Dach er­hal­ten hat, bo­ten den Gäs­ten bes­te Un­ter­hal­tung bei der ku­li­na­ri­schen Viel­falt. Die Den­net­le des Land­frau­en­ver­bands Sigmaringen-Bi­be­rach stell­ten sich als Lieb­lings­ge­richt her­aus – ge­dul­dig stell­ten sich die Be­su­cher in der lan­gen Schlan­ge an. In der klei­nen Ka­pel­le hiel­ten die Be­su­cher in­ne beim An­blick der von Karl De­sch­ler und sei­ner Frau lie­be­voll auf­ge­bau­ten Weih­nachts­krip­pe. Ganz vie­le Kin­der ga­ben ei­nen Brief beim himm­li­schen Brief­kas­ten ab, vol­ler Vor­freu­de auf die Ant­wort vom Weih­nachts­mann. Die Hel­fer der Bin­ger Feu­er­wehr sorg­ten mit dem Ein­bahn­stra­ßen­ver­kehr für ein ge­re­gel­tes Kom­men und Ge­hen der vie­len Be­su­cher. Si­mo­ne Na­pie­r­a­la so­wie Chris­ti­ne und Rai­ner Brück­ner vom För­der­ver­ein der Rui­ne wa­ren zu­frie­den: „Un­ser Weih­nachts­markt auf der Rui­ne ist und bleibt ein­zig­ar­tig, auch dank der vie­len Hel­fer und Un­ter­stüt­zer.“

FO­TO: SR

FO­TOS: SA­BI­NE RÖSCH

Die le­cke­ren Den­net­le der Land­frau­en (links) und die vie­len lie­be­voll ge­mach­ten Klei­nig­kei­ten an den Stän­den sind der Ren­ner.

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