Iran soll am Bau is­rae­li­scher U-Boo­te be­tei­ligt sein

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - NACHRICHTEN & HINTERGRUND -

JERUSALEM (AFP) - Ein deut­schis­rae­li­sches U-Boot-Ge­schäft sorgt in Is­ra­el wei­ter für po­li­ti­schen Zünd­stoff: Nach is­rae­li­schen Me­dien­be­rich­ten vom Sonn­tag ist aus­ge­rech­net Is­ra­els Erz­feind Iran an der deut­schen Thys­sen Krupp Ma­ri­ne Sys­tems (TKMS) be­tei­ligt, die den mil­li­ar­den­schwe­ren Rüs­tungs­auf­trag für Is­ra­el aus­führt. Irans For­eign In­vest­ment Com­pa­ny (Ific), die ira­ni­sche Aus­lands­be­tei­li­gun­gen re­gelt, hal­te 4,5 Pro­zent an TKMS, be­rich­te­te die Zei­tung „Je­di­ot Ahro­not“. Das Blatt ti­tel­te da­zu: „Is­ra­els Geld, Irans Pro­fit.“Me­dien­be­rich­ten zu­fol­ge hat Is­ra­el bei Deutsch­land drei hoch­mo­der­ne U-Boo­te für 1,2 Mil­li­ar­den Eu­ro be­stellt. Die Boo­te kön­nen von Is­ra­el mit Atom­waf­fen nach­ge­rüs­tet wer­den, wes­halb ih­re Lie­fe­rung stän­dig für Dis­kus­sio­nen sorgt.

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