Kom­mis­sa­rin in der Pat­sche

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - FERNSEHEN & FREIZEIT - Von Bar­ba­ra Wald­vo­gel

Un­ter an­de­ren Um­stän­den. Tod ei­nes Stal­kers (ZDF, Mo., 20.15 Uhr) -Ja­na Win­ter (Na­ta­lia Wör­ner) bangt um ih­ren Sohn. Da der ehe­ma­li­ge Häft­ling Reh­berg (Jan Ge­org Schüt­te) nach sei­ner Ent­las­sung der Kom­mis­sa­rin nach­stellt und mit der Ent­füh­rung ih­res Soh­nes Leo droht, zeigt die sonst so be­herrsch­te Po­li­zis­tin Ner­ven. Sie kün­digt Reh­berg den fi­na­len Schuss an, falls Leo et­was zu­sto­ße. Als sie nachts durch ei­nen Te­le­fon­an­ruf ge­weckt wird und hört, dass Leo um Hil­fe ruft, stürzt sie aus dem Haus und will Reh­berg in sei­ner Un­ter­kunft auf dem Schrott­platz zur Re­de stel­len. Doch Reh­berg ist tot. Er wur­de mit ei­ner Ku­gel aus Ja­nas Waf­fe er­schos­sen. Ja­na sitzt in der Pat­sche und kommt in U-Haft. Zwei in­ter­ne Er­mitt­ler über­neh­men ih­ren Fall. Man ahnt Übles, aber ih­re Kol­le­gen las­sen sie nicht im Stich. Aus dem Ge­fäng­nis ent­kommt sie aber durch die Hil­fe ei­nes Strip­pen­zie­hers im Hin­ter­grund. Wer ist der Mann, und war­um tut er das?

Re­gis­seu­rin Ju­dith Ken­nel hat das Buch der Au­to­ren Sö­ren Hü­per und Chris­ti­an Pret­tin als mit­rei­ßen­den Kri­mi in­sze­niert, span­nend bis zur letz­ten Mi­nu­te. Al­ler­dings ist die Kon­struk­ti­on recht kom­pli­ziert und man­ches auch über­zeich­net – et­wa die Fi­gur des gut in­for­mier­ten und un­ein­ge­schränkt agie­ren­den Knas­tOpas Clu­sek (Fe­lix von Man­teu­f­fel). Über­zeu­gend aber Na­ta­lia Wör­ner, die als Kom­mis­sa­rin nie­der­schmet­tern­de Zei­ten durch­lei­det.

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