Kau­der: Ka­bi­netts­um­bil­dung ist nicht not­wen­dig

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - NACHRICHTEN & HINTERGRUND -

BER­LIN (dpa) - Uni­ons­frak­ti­ons­chef Vol­ker Kau­der (CDU) sieht bei ei­ner Wahl von Au­ßen­mi­nis­ter Frank-Wal­ter St­ein­mei­er (SPD) zum Bun­des­prä­si­den­ten kei­nen An­lass zu ei­ner Ka­bi­netts­um­bil­dung auf CDU-Sei­te. „Die Not­wen­dig­keit se­he ich nicht“, sag­te Kau­der. Er ha­be auch kei­ne An­halts­punk­te da­für, dass der bayerische Mi­nis­ter­prä­si­dent und CSU-Chef Horst See­ho­fer vor der Bun­des­tags­wahl im Herbst 2017 ins Ka­bi­nett von Kanz­le­rin An­ge­la Mer­kel (CDU) wech­seln könn­te.

16-Jäh­ri­ger an­ge­klagt we­gen An­schlags­vor­be­rei­tung

KÖLN (dpa) - We­gen Vor­be­rei­tung ei­nes Ter­ror­an­schlags ist ge­gen ei­nen jun­gen sy­ri­schen Kriegs­flücht­ling An­kla­ge er­ho­ben wor­den. Der 16-Jäh­ri­ge soll ei­ne schwe­re staats­ge­fähr­den­de Ge­walt­tat vor­be­rei­tet ha­ben, wie Ober­staats­an­walt Ulf Will­uhn sag­te. Der An­walt des Ju­gend­li­chen wies die Vor­wür­fe zu­rück. Der jun­ge Flücht­ling war im Sep­tem­ber von ei­ner Spe­zi­al­ein­heit fest­ge­nom­men wor­den. Po­li­zei und Staats­an­walt­schaft ge­hen da­von aus, dass er ei­nen Spreng­stoff­an­schlag plan­te.

AfD lehnt Rund­funk­bei­trag ab

BER­LIN (dpa) - Die AfD will, dass der Rund­funk­bei­trag ab­ge­schafft wird. Da­für be­an­tragt sie in den zehn Lan­des­par­la­men­ten, in de­nen sie als Op­po­si­ti­on ver­tre­ten ist, ei­ne Kün­di­gung des Rund­funk­staats­ver­trags. Die Initia­ti­ve der AfDLand­tags­frak­tio­nen stell­ten die Par­tei­vor­sit­zen­den Jörg Meu­then und Frau­ke Pe­try am Mon­tag in Ber­lin vor. Meu­then sag­te, sei­ne Par­tei leh­ne das Prin­zip der „Zwangs­fi­nan­zie­rung“grund­sätz­lich ab. Pe­try ver­band ih­re For­de­rung mit Kri­tik an der Ar­beit der öf­fent­lich-recht­li­chen Sen­der.

Rei­che­re und ge­bil­de­te­re Men­schen le­ben län­ger

BER­LIN (KNA) - Laut ei­ner neu­en Stu­die der Zu­rich-Le­bens­ver­si­che­rung ist die Le­bens­er­war­tung um­so hö­her, je hö­her das Ein­kom­men und der Bil­dungs­ab­schluss ist. Dem­nach wür­den Män­ner mit ho­hem Ein­kom­men durch­schnitt­lich elf Jah­re äl­ter als ih­re Ge­schlechts­ge­nos­sen mit nied­ri­gem Ein­kom­men. Bei den Frau­en be­tra­ge der Un­ter­schied im­mer­hin acht Jah­re, be­rich­tet die Ta­ges­zei­tung „Die Welt“aus der ihr vor­lie­gen­den Stu­die des viert­größ­ten Le­bens­ver­si­che­rers in Deutsch­land. Zu­dem ha­be der Bil­dungs­ab­schluss ei­nen ent­schei­den­den Ein­fluss.

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