Leu­te

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - JOURNAL -

●Für Dreh­buch­au­tor Fred Br­ei­ners­dor­fer (Fo­to: dpa) ist das High­light sei­nes Schaf­fens ein­deu­tig: „Ganz klar: So­phie Scholl“, sagt der ge­bür­ti­ge Mann­hei­mer, der heu­te sei­nen 70. Ge­burts­tag fei­ert. Sein ers­ter Ki­no­film nach fast 60 TVD­reh­bü­chern war 2006 in Hol­ly­wood so­gar für den Aus­lands-Os­car no­mi­niert. We­gen der Po­li­tik sei­en da­heim häu­fig die Fet­zen ge­flo­gen. „Mei­ne El­tern wa­ren Na­zis bis zum letz­ten Tag“, er­zählt der Ju­bi­lar. Nie­mals ha­be er ver­stan­den, dass sei­ne El­tern „nicht we­nigs­tens in der Rück­schau sa­gen konn­ten: Es wa­ren Ver­bre­chen – und wir sind mit­schul­dig“. Br­ei­ners­dor­fers Hang zum po­li­ti­schen En­ga­ge­ment gip­fel­te 1994 in ei­ner SPD-Kan­di­da­tur für den Bun­des­tag. 1984 zeich­ne­te Br­ei­ners­dor­fer erst­mals für ei­nen ARD-„Tat­ort“mit­ver­ant­wort­lich. In „Zwei­er­lei Blut“er­mit­telt Götz Ge­or­ge als le­gen­dä­rer Kom­mis­sar Schi­man­ski. Und wel­che Film­plä­ne gibt es für die Zu­kunft? Er ver­rät nur so viel: „In Fern­seh­se­ri­en kann man viel epi­scher er­zäh­len als im Ki­no, weil man ein­fach mehr Zeit hat.“(dpa)

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