Kurt-Wolff-Preis geht an Frank­fur­ter Ver­lag

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - KULTUR -

LEIP­ZIG (epd) - Der Frank­fur­ter Ver­lag Schöff­ling & Co er­hält den Kurt-Wolff-Preis 2017. Der Ver­lag er­schlie­ße „mit un­trüg­li­chem Ge­spür und nicht nach­las­sen­der Neu­gier“im­mer wie­der neue Au­to­ren für die deut­sche Ge­gen­warts­li­te­ra­tur in Ly­rik und Pro­sa, teil­te die Kurt Wolff Stif­tung zur För­de­rung ei­ner viel­fäl­ti­gen Ver­lags- und Li­te­ra­tur­sze­ne am Mon­tag in Leip­zig mit. Der Preis­trä­ger ent­fal­te zugleich ein Ver­lags­pro­gramm, das die Über­set­zung wa­ge­mu­ti­ger in­ter­na­tio­na­ler Li­te­ra­tur mit der Neu­aus­ga­be deutsch­spra­chi­ger Schlüs­sel­wer­ke aus Wei­ma­rer Re­pu­blik und Nach­kriegs­zeit ver­bin­det. Die mit 26 000 Eu­ro do­tier­te Aus­zeich­nung wird wäh­rend der Leip­zi­ger Buch­mes­se am 24. März ver­lie­hen. Den mit 5000 Eu­ro do­tier­ten För­der­preis er­hält der Ber­li­ner Gug­golz Ver­lag. Das Un­ter­neh­men bie­te dem Pu­bli­kum ei­ne „klu­ge Aus­wahl von Neu- und Wie­der­ent­de­ckun­gen aus Eu­ro­pa“.

Zwei Mil­lio­nen Eu­ro für Kul­tur­gut-For­schung

MAG­DE­BURG (dpa) - Das Deut­sche Zen­trum Kul­tur­gut­ver­lus­te in Mag­de­burg hat zwei Mil­lio­nen Eu­ro für For­schungs­pro­jek­te frei­ge­ge­ben. Das Geld ge­he an 24 Mu­se­en, Bi­b­lio­the­ken, wis­sen­schaft­li­che In­sti­tu­tio­nen und Ar­chi­ve, die in ih­ren Be­stän­den nach NS-Raub­gut such­ten, wie die Stif­tung am Mon­tag mit­teil­te. Erst­mals wür­den ein ar­chäo­lo­gi­sches Mu­se­um (Frank­furt am Main) und ein Schiff­fahrts­mu­se­um (Bre­mer­ha­ven) ge­för­dert. Das Deut­sche Zen­trum Kul­tur­gut­ver­lus­te ist na­tio­nal und in­ter­na­tio­nal der zen­tra­le An­sprech­part­ner zu Fra­gen un­recht­mä­ßi­ger Ent­zie­hun­gen von Kul­tur­gut in Deutsch­land im 20. Jahr­hun­dert.

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