Aus­ga­ben für Ju­gend­hil­fe lie­gen im Rah­men

Aus­ga­ben blei­ben trotz „Un­wäg­bar­kei­ten“kon­stant

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - OBERSCHWABEN UND DONAU -

SIG­MA­RIN­GEN (abu) - Die Aus­ga­ben für die Ju­gend­hil­fe 2017 blei­ben im Ver­gleich zum Vor­jahr kon­stant. Das mach­te Hu­bert Schatz vom Fach­be­reich Ju­gend des Land­rats­am­tes bei der Ju­gend­hil­fe­aus­schuss­sit­zung am Mon­tag deut­lich. Dies lie­ge vor al­lem an rück­läu­fi­gen Fall­zah­len im am­bu­lan­ten wie sta­tio­nä­ren Sek­tor. Mit dem Plan für 2017 lie­ge man wie im Jahr 2016 bei et­wa 12 Mil­lio­nen Eu­ro für Leis­tun­gen.

Hin­zu kä­men Ver­wal­tungs­aus­ga­ben wie Per­so­nal­kos­ten und Ab­schrei­bun­gen, was ei­nen Ge­samt­be­darf von 17,3 Mil­lio­nen aus­ma­che. Der Un­ter­halts­vor­schuss ist bis­lang mit 220 000 Eu­ro ver­an­schlagt, al­ler­dings rech­net der Kreis mit wei­te­ren Kos­ten, da sich die recht­li­che La­ge ver­än­dert ha­be und sich die An­sprü­che zu­guns­ten Be­trof­fe­ner ent­wi­ckelt hät­ten und die­se wohl rück­wir­kend gel­tend ge­macht wer­den kön­nen.

Der Kreis er­war­tet ei­ne Auf­for­de­rung zur Rück­zah­lung. Wann die­se aus­ge­spro­chen wird, sei un­klar. Dies ber­ge ein Ri­si­ko für den kom­men­den Haus­halt.

51 Pro­zent der Ju­gend­hil­fe­leis­tun­gen (ent­spricht 6,2 Mil­lio­nen Eu­ro) ent­fal­len auf den sta­tio­nä­ren Sek­tor, 33 Pro­zent auf den am­bu­lan­ten, 11 Pro­zent auf die Kin­der­ta­ges­be­treu­ung, vier Pro­zent auf die Ju­gend­ar­beit und Schul­so­zi­al­ar­beit so­wie ein Pro­zent auf frü­he Hil­fen. Ein Kos­ten­rück­gang sei bei der Heim­er­zie­hung zu be­ob­ach­ten.

Kreis­rat Alois Hen­ne zeig­te sich glück­lich dar­über, dass der Etat „trotz Un­wäg­bar­kei­ten un­ter dem De­ckel von zwölf Mil­lio­nen Eu­ro“blei­be.

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