Zschä­pe be­strei­tet Wis­sen über Fall Peg­gy

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - NACHRICHTEN & HINTERGRUND -

MÜN­CHEN (dpa) - Die mut­maß­li­che Rechts­ter­ro­ris­tin Bea­te Zschä­pe hat be­strit­ten, et­was über das ge­tö­te­te Mäd­chen Peg­gy aus Ober­fran­ken ge­wusst zu ha­ben. Das er­klär­te ihr An­walt Her­mann Bor­chert im Na­men Zschäpes am Don­ners­tag im Münch­ner NSU-Pro­zess. Der Vor­sit­zen­de Rich­ter Man­fred Götzl hat­te die Haupt­an­ge­klag­te En­de Ok­to­ber ge­fragt, ob sie et­was über Peg­gy wis­se, das sie nicht aus den Me­di­en ha­be. Hin­ter­grund war ei­ne DNA-Spur, die ei­ne Ver­bin­dung zwi­schen dem „Na­tio­nal­so­zia­lis­ti­schen Un­ter­grund“und dem Fall Peg­gy mög­lich er­schei­nen ließ. Zschäpes knap­pe schrift­li­che Ant­wort, die ihr An­walt ver­las: „Nein.“

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