Trau­er um Mu­si­ker Greg La­ke

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - JOURNAL -

LONDON (dpa) - Ein Drei­vier­tel­jahr nach dem Tod von Key­boar­der Keith Emer­son ist des­sen frü­he­rer Band­kol­le­ge Greg La­ke ge­stor­ben. Der bri­ti­sche Sän­ger und Gi­tar­rist er­lag am Mitt­woch im Al­ter von 69 Jah­ren ei­nem Krebs­lei­den, wie sein Ma­na­ger am Don­ners­tag mit­teil­te. Die bei­den wa­ren Mit­be­grün­der der Pro­gres­si­ve-Rock-Band Emer­son, La­ke and Pal­mer, die in den 1970er-Jah­ren zu den Avant­gar­dis­ten in der Rock­mu­sik ge­hör­te. Von dem Trio lebt nur noch Schlag­zeu­ger Carl Pal­mer.

Häu­fig als ein Grün­dungs­va­ter des Pro­gres­si­ve Rock be­schrie­ben, mach­ten La­ke Ti­tel wie „In The Court of The Crim­son King“oder „I Be­lie­ve in Fa­ther Christ­mas“be­rühmt. Zu sei­nen In­spi­ra­ti­ons­quel­len zähl­te der von der Süd­küs­te der In­sel stam­men­de En­g­län­der so­wohl die Klas­sik Pa­ga­ni­nis als auch El­vis Pres­leys frü­hen ame­ri­ka­ni­schen Rock ’n’ Roll. La­ke hat­te vor der Grün­dung von Emer­son, La­ke and Pal­mer be­reits als Front­mann der Band King Crim­son Er­fol­ge ge­fei­ert.

FO­TO: DPA

Greg La­ke galt mit Emer­son, La­ke and Pal­mer als ei­ner der Vä­ter des Pro­gessi­ve Rock.

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