Lan­des­kri­mi­nal­amt für er­wei­ter­te DNA-Ana­ly­sen

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - JOURNAL -

STUTT­GART (dpa) - Für die Er­mitt­lung von Tä­tern bei schwe­ren Ver­bre­chen soll­ten aus Sicht des Lan­des­kri­mi­nal­am­tes (LKA) die Mög­lich­kei­ten der DNA-Ana­ly­se stär­ker ge­nutzt wer­den als bis­her. „Das wür­de uns ei­nen gro­ßen Schritt nach vor­ne brin­gen“, sag­te LKA-Chef Ralf Mi­chel­fel­der. Die De­bat­te war nach der Fest­nah­me ei­nes Ver­däch­ti­gen im Fall der ge­tö­te­ten Stu­den­tin in Frei­burg ent­brannt.

Mi­chel­fel­der kri­ti­siert, die Er­mitt­ler könn­ten aus Grün­den des Da­ten­schut­zes heu­te bei Wei­tem nicht al­le tech­ni­schen Mög­lich­kei­ten aus­schöp­fen. Bis­her darf von DNA-Spu­ren nur das Ge­schlecht be­stimmt wer­den, aber nicht äu­ße­re Merk­ma­le wie Au­gen-, Haut- und Haar­far­be.

Die Po­li­zei sucht in­des­sen kon­kret nach zwei Zeu­gin­nen: ei­ne Rad­fah­re­rin und ei­ne Frau aus der Stra­ßen­bahn, in der auch der mut­maß­li­che Tä­ter saß. AN­ZEI­GE

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