Ful­mi­nan­tes Fi­na­le

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - FERNSEHEN SAMSTAG & SONNTAG - Von Bir­git Let­sche

Tat­ort: Dun­kel­feld (Das Ers­te, So., 20.15 Uhr): Ja, die letz­ten Tat­or­te ha­ben al­le po­la­ri­siert. Und ja, auch die­ser Tat­ort wird die Sonn­tag­abend-Kri­mi-Fan­ge­mein­de wie­der spal­ten. Es ist auch nicht ganz ein­fach, sich im­mer noch et­was Span­nen­de­res, Ak­tu­el­le­res und Un­ge­wöhn­li­che­res ein­fal­len zu las­sen, wenn schon mehr als 1000 Fol­gen durch sind. Die per­sön­li­che Mei­nung: Cha­peau! „Dun­kel­feld“von Re­gis­seur Chris­ti­an von Ca­s­tel­berg nach ei­nem Dreh­buch von Ste­fan Kol­ditz wird als ei­ner der rich­tig gu­ten Kri­mis in die „Tat­ort“An­na­len ein­ge­hen. Der letz­te, vier­te Teil der rbb-Se­rie aus Ber­lin – nach „Das Mu­li“und „Ät­zend“so­wie „Wir - Ihr – Sie“– ge­rät zum ge­nia­len Show­down. Es geht Schlag auf Schlag auf der Su­che von Kom­mis­sar Ro­bert Ka­row (völ­lig ir­re: Mark Wasch­ke) nach dem Bö­se­wicht Ha­ka­ri so­wie dem Mör­der sei­nes Part­ners Gre­gor Mai­hack. Sei­ne Kol­le­gin Ni­na Ru­bin (bo­den­stän­dig: Me­ret Be­cker) sucht ihn und ver­passt da­für die Bar Miz­wa ih­res Soh­nes Kal­eb.

Noch nicht mal zum Kühl­schrank will man ge­hen aus Angst, auch nur ei­ne Mi­nu­te zu ver­pas­sen. In ra­san­ter Ge­schwin­dig­keit gibt es noch bis kurz vor Schluss un­er­war­te­te Wen­dun­gen – die Hand­lung ist auf ge­ra­de mal ei­nen hal­ben Tag an­ge­legt. Dass man even­tu­ell die drei Vor­gän­ger­fol­gen nicht ge­se­hen hat, spielt kei­ne Rol­le. Rück­bli­cke gibt es kaum, denn nichts Über­flüs­si­ges haf­tet „Dun­kel­feld“an.

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