Gen­ti­lo­ni soll Ita­li­en füh­ren

Staats­chef be­auf­tragt Au­ßen­mi­nis­ter – Ren­zi macht wei­ter

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - ERSTE SEITE -

ROM (AFP) - Der bis­he­ri­ge Au­ßen­mi­nis­ter Pao­lo Gen­ti­lo­ni (Foto: dpa) soll Ita­li­en nach dem Rück­tritt von Mi­nis­ter­prä­si­dent Mat­teo Ren­zi aus der Kri­se füh­ren. Staats­chef Ser­gio Mat­ta­rel­la be­auf­trag­te den 62-Jäh­ri­gen am Sonn­tag mit der Re­gie­rungs­bil­dung. „Wir wer­den im Rah­men der ak­tu­el­len Mehr­heit die Re­gie­rung füh­ren“, so Gen­ti­lo­ni, der ein Ver­trau­ter Ren­zis ist.

Ren­zi kün­dig­te die Fort­set­zung sei­ner po­li­ti­schen Ak­ti­vi­tä­ten an. „Wir se­hen uns wie­der, Freun­de“, schrieb der 41-Jäh­ri­ge bei Face­book. Er wer­de von vorn an­fan­gen und wie­der ein „ein­fa­cher Bür­ger“oh­ne Par­la­ments­sitz und Ge­halt sein. „Aus der Er­fah­rung als Pfad­fin­der“wis­se er, „dass man zu­erst an­kom­men muss, um wie­der los­zu­ge­hen.“SEI­TE 5

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