Iran er­hält 80 Bo­eing-Flug­zeu­ge

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - NACHRICHTEN & HINTERGRUND -

TE­HE­RAN (dpa) - Irans staat­li­che Luft­ge­sell­schaft Iran Air und USFlug­zeug­her­stel­ler Bo­eing ha­ben ei­nen Ver­trag für den Kauf von 80 Ma­schi­nen un­ter­zeich­net. In Ge­gen­wart von Ver­kehrs­mi­nis­ter Ab­bas Achun­di un­ter­schrie­ben am Sonn­tag Iran-Air-Chef Far­hard Par­waresch und ein re­gio­na­ler Bo­eing-Ver­tre­ter den Ver­trag mit ei­nem Vo­lu­men von 16,6 Mil­li­ar­den Dol­lar (15,7 Mil­li­ar­den Eu­ro). Die 80 Pas­sa­gier­flug­zeu­ge – 50 Bo­eing 737 und 30 Bo­eing 777 – wer­den dem Iran in­ner­halb von zehn Jah­ren zur Ver­fü­gung ge­stellt. Die ers­te Ma­schi­ne soll 2018 über­ge­ben wer­den, so Par­waresch laut Nach­rich­ten­agen­tur ISNA.

Der De­al ist auch ein po­li­ti­scher Er­folg für Prä­si­dent Has­san Ru­ha­ni. Der hat­te nach sei­ner Wahl 2013 die Atom­ver­hand­lun­gen mit den fünf UN-Ve­to­mäch­ten so­wie Deutsch­land in Gang ge­setzt und zwei Jah­re spä­ter das Wie­ner Ab­kom­men er­zielt. Sei­ne Kri­ti­ker hat­te ihm seit­dem vor­ge­wor­fen, mit dem Atom­ab­kom­men kei­ne wirt­schaft­li­chen Vor­tei­le für das Land er­reicht zu ha­ben.

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