St­ein­mei­er rügt Russ­land

Die Füh­rung wol­le in Alep­po „zu­nächst Fak­ten schaf­fen“

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - ERSTE SEITE -

BRÜS­SEL (dpa) - Bun­des­au­ßen­mi­nis­ter Frank-Wal­ter St­ein­mei­er (SPD) sieht trotz der Ent­wick­lun­gen in Alep­po kei­ne An­zei­chen für ei­ne Be­en­di­gung des Krie­ges in Sy­ri­en. „Auf ein En­de der Aus­ein­an­der­set­zung zu hof­fen, ist ei­ne Il­lu­si­on“, sag­te er am Mon­tag beim EU-Tref­fen in Brüs­sel und rüg­te zugleich das Vor­ge­hen Russ­lands. Russ­lands Füh­rung ha­be kein In­ter­es­se an ech­ten Ver­hand­lun­gen über das En­de des Kon­flikts. Er „stel­le fest, dass Prio­ri­tät dar­auf liegt, in Alep­po zu­nächst Fak­ten zu schaf­fen“, be­vor Ver­ein­ba­run­gen zur Zu­kunft Sy­ri­ens ge­trof­fen wür­den, so St­ein­mei­er.

Der Fall der sy­ri­schen Stadt – laut Be­ob­ach­tern ste­hen die Auf­stän­di­schen in Ost-Alep­po vor dem Fall – wer­de laut St­ein­mei­er zwar ei­nen „Ein­schnitt“dar­stel­len, da­nach wer­de man aber ver­än­der­te Aus­ein­an­der­set­zun­gen er­le­ben.

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