Ein­mi­schung schwächt Trump

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - MEINUNG & DIALOG -

Zur mut­maß­li­chen rus­si­schen Ma­ni­pu­la­ti­on der US-Prä­si­dent­schafts­wahl mit Hil­fe von Ha­cker­at­ta­cken heißt es in der Wie­ner Zei­tung „Der Stan­dard“: „Pu­tin kann mit 2016 zu­frie­den sein. Sein Fa­vo­rit wur­de zum US-Prä­si­den­ten ge­wählt, und wie die USGe­heim­diens­te nun be­stä­ti­gen, hat die rus­si­sche Füh­rung durch ih­re Ha­cker selbst zu die­sem Wah­l­er­geb­nis bei­ge­tra­gen. Die Ein­mi­schung im US-Wahl­kampf schlägt in Wa­shing­ton ho­he Wel­len und droht Trump noch vor dem Amts­an­tritt ent­schei­dend zu schwä­chen. Die neue US-rus­si­sche Freund­schaft könn­te sein Bau­ern­op­fer wer­den.“

Furcht vor Er­pres­sung

Die slo­wa­ki­sche Zei­tung „Sme“zum sel­ben The­ma: „In der Welt, in der wir bis 2016 leb­ten, hät­te so ei­ne Ent­hül­lung so­fort zur Ein­rich­tung ei­ner Un­ter­su­chungs­kom­mis­si­on im Se­nat ge­führt und ei­ne ent­schlos­se­ne, har­te und ge­mein­sa­me Hal­tung ge­gen­über rus­si­schen Ein­grif­fen be­wirkt. Schließ­lich lässt das be­fürch­ten, dass sie die­ses Ma­te­ri­al zur Er­pres­sung der Trump-Ad­mi­nis­tra­ti­on be­nut­zen wol­len.“

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