Auf­tritt der Har­fi­nis­tin ist der Hö­he­punkt

Pro­gramm beim Ad­vents­kon­zert in der Pfarr­kir­che trifft die Er­war­tun­gen der Zu­hö­rer

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - WALD/STETTEN/ LEIBERTINGEN - Von An­thia Schmitt

WALBERTSWEILER - Fast 400 Zu­hö­rer ha­ben das Ad­vents­kon­zert des Sän­ger­kran­zes Glas­hüt­teKap­pel am Sams­tag­abend in der Pfarr­kir­che in Walbertsweiler be­sucht – und sie wur­den von den Sän­gern nicht ent­täuscht.

Der Chor un­ter der Lei­tung von Wil­li Brom­mer hat­te nicht nur selbst ein an­spre­chen­des Pro­gramm aus klas­si­schem und tra­di­tio­nel­lem weih­nacht­li­chen Lied­gut zu­sam­men­ge­stellt, son­dern mit den Chö­ren des Ge­s­ang­ver­eins Krau­chen­wies auch mu­si­ka­li­sche Gäs­te ein­ge­la­den, die den Abend mit ih­ren Dar­bie­tun­gen be­rei­cher­ten. Hö­he­punkt des Abends war aber zwei­fel­los der Auf­tritt von Eka­te­ri­na Afa­na­sie­va aus Uhl­din­gen, die Stü­cke auf der Har­fe spiel­te.

Durch per­sön­li­che Kon­tak­te war es dem Män­ner­ge­sang­ver­ein ge­lun­gen, die Kon­zert­har­fe­nis­tin und Preisträ­ge­rin des In­ter­na­tio­na­len Mu­sik­wett­be­werbs für das Kon­zert in Walbertsweiler zu ge­win­nen. Sie be­glei­te­te mehr­fach den Ch­or­ge­sang, wur­de aber vor al­lem nach ih­rem So­lo­auf­tritt vom Pu­bli­kum fre­ne­tisch ge­fei­ert.

Eka­te­ri­na Afa­na­sie­va spiel­te un­ter an­de­rem klas­si­sche Stü­cke wie das Kon­zert in B-Dur von Ge­org Fried­rich Hän­del und das vom fran­zö­si­schen Kom­po­nis­ten Alp­hon­se Has­sel­mans ei­gens für Har­fe ge­schrie­be­nen „La Source“. Mit kräf­ti­gen Grif­fen in die Sai­ten in­to­nier­te sie aber auch den tem­pe­ra­ment­vol­len „Ba­rock Fla­men­co“der ame­ri­ka­ni­schen Zeit­ge­nos­sin De­bo­rah Hen­son-Co­nant. Der „Blu­men­wal­zer“aus Pe­ter Tschai­kow­skys Bal­lett „Der Nuss­kna­cker“und ei­ge­ne Va­ria­tio­nen zum eng­li­schen Weih­nachts­lied „We wish you a mer­ry Christ­mas“run­de­ten den Auf­tritt ei­ner Künst­le­rin, wie man sie im länd­li­chen Raum nicht oft zu se­hen be­kommt, ab. Gast­ge­ber gestal­ten Kon­zert mit zeit­ge­nös­si­schen Lie­dern An­fang und En­de des Kon­zerts ge­stal­te­ten die Gast­ge­ber mit Lie­dern zur Weih­nachts­zeit aus der Fe­der der zeit­ge­nös­si­schen Kom­po­nis­ten Die­ter Fromm­let und Bernd Stall­mann. Der ge­misch­te Chor des Ge­s­ang­ver­eins Krau­chen­wies un­ter der Lei­tung von Jo­sef Grü­ner in­to­nier­te klas­si­sches und mo­der­nes christ­li­ches Lied­gut, dar­un­ter das durch Os­wald Satt­ler po­pu­lär ge­wor­de­ne Stück „Wie groß bist du“. Gäs­te wer­den zum Mit­sin­gen auf­ge­for­dert Der Män­ner­chor Krau­chen­wies, eben­falls un­ter der Lei­tung von Jo­sef Grü­ner, hat­te sich für Stü­cke wie Ro­bert Pap­perts „Ave Ma­ria“oder das aus dem Jahr 1823 stam­men­de Weih­nachts­lied „Ma­chet die To­re weit“von Ja­kob Hein­rich Lüt­zel ent­schie­den. Ein im­po­san­tes Bild bot sich den Gäs­ten, die wie­der­holt zum Mit­sin­gen auf­ge­for­dert wur­den, als sich zum Schluss al­le Chö­re zum ge­mein­sa­men Lob­preis­lied „Schau auf die Welt“des eng­li­schen Kom­po­nis­ten John Rut­ter auf­stell­ten.

Die gut ge­füll­ten Körb­chen mit den Spen­den für die Chor­ar­beit, um die bei dem Kon­zert statt ei­nes Ein­tritts ge­be­ten wur­de, zeig­ten, wie per­fekt der Sän­ger­kranz die Er­war­tun­gen des Pu­bli­kums ge­trof­fen hat­te.

FO­TO: AN­THIA SCHMITT

Ein im­po­san­tes Bild bie­tet sich dem Pu­bli­kum am En­de des Kon­zerts, als die mit­wir­ken­den Chö­re und die Har­fi­nis­tin Eka­te­ri­na Afa­na­sie­va ge­mein­sam ein Lob­preis­lied an­stim­men.

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