„Am En­ga­ge­ment hängt so viel mehr als die Wahl“

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - MENGEN/GÖGE/SCHEER -

Sven­ja Ei­se­mann war für die SZ aus per­sön­li­chen Grün­den nicht zu spre­chen. Frank Saal­mül­ler, Vor­stands­mit­glied des Sport­krei­ses, be­zog an ih­rer Stel­le Po­si­ti­on: Die Ver­ei­ne und Ge­mein­den sei­en al­le an­ge­schrie­ben wor­den, man kön­ne aber nicht aus­schlie­ßen, dass die Auf­for­de­run­gen zur Nen­nung der Sport­ler­er­fol­ge in­tern nicht an die Zu­stän­di­gen wei­ter­ge­lei­tet wor­den sind. Zu­dem sei es schwer zu über­prü­fen, wie ak­tu­ell die E-MailAdres­sen der Ver­ei­ne sei­en: Die­se wür­den vom Würt­tem­ber­gi­schen Lan­des­sport­bund ver­wal­tet. Der Sport­kreis wäh­le für die Sport­ler­wahl „die für uns ver­meint­lich bes­ten Er­geb­nis­se“– al­lein schon, weil die Eh­rung sonst zu lan­ge dau­ern wür­de. Es sei schwer, die Leis­tun­gen al­ler ob­jek­tiv zu be­wer­ten, al­lein schon, weil Sport­ar­ten und die Ti­tel un­ter­ein­an­der kaum ver­gleich­bar sei­en. Die Zu­sam­men­set­zung der Ju­ry mit „neu­tra­len Per­so­nen“be­schäf­ti­ge den Sport­kreis schon län­ger. „Wer soll es ma­chen? Selbst Fach­män­ner wä­ren ja nur für ei­ne Dis­zi­plin Ex­per­ten“, so Frank Saal­mül­ler. Es sei kaum mög­lich, al­le zu­frie­den zu stel­len. Bei ei­ner öf­fent­li­chen Ab­stim­mung wür­den hin­ge­gen die Sport­ler mit dem größ­ten Ver­ein oder Fan­kreis ge­win­nen – was eben­falls nicht fair wä­re. Die Fra­ge nach Ei­se­manns Rück­tritt stel­le sich für ihn nicht: „Über­all wer­den Feh­ler ge­macht. Wir be­dau­ern dies sehr. Aber an Sven­ja Ei­se­manns eh­ren­amt­li­chem En­ga­ge­ment hängt so viel mehr als die Sport­ler­wahl“, so Saal­mül­ler. (abu)

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