Je­si­din­nen im EU-Par­la­ment als „Hel­din­nen“ge­ehrt

Schwaebische Zeitung (Messkirch) - - NACHRICHTEN & HINTERGRUND -

STRASSBURG (AFP) - Sie ha­ben die Grau­sam­kei­ten des Is­la­mi­schen Staats (IS) am ei­ge­nen Leib er­fah­ren: Die Je­si­din­nen Na­dia Mu­rad und La­mia Had­schi Ba­schar, die am Di­ens­tag den Sacha­row-Preis für Men­schen­rech­te des Eu­ro­pa­par­la­ments er­hiel­ten, wur­den im Nor­den des Irak ver­schleppt, miss­han­delt, ver­ge­wal­tigt und zu Sex­skla­vin­nen ge­macht. EU-Par­la­ments­prä­si­dent Mar­tin Schulz (SPD) wür­dig­te die bei­den Frau­en bei der Preis­ver­lei­hung als „Hel­din­nen, die un­be­schreib­li­che Gräu­el­ta­ten er­lit­ten ha­ben“.

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